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Heilkräuter-Steckbriefe

Blutampfer (Rumex sanguineus)

Blutampfer pflanzen ist für mich pure Lebendigkeit im Beet. Mit seinen roten Blattadern bringt er Farbe ins Grün und Frische auf den Teller.
Blutampfer, essbare Staude, rote Adern, winterhart

© Kräuterneli

Bildautor

Cornelia Backhaus

Autor

Kräuterneli

Inhalt

Artikelinhalt

Kurz und gut

Botanischer Name

Rumex sanguineus

Familie

Knöterichgewächse

Profil

mineralstoffreich, reinigend, leicht verdauungsfördernd


Besonders bekannt für: rote Blattadern, frischer säuerlicher Geschmack, Frühjahrskraut


Schnellanwendung
Frisch im Salat: Einige junge Blutampferblätter fein schneiden und mit anderen Wildkräutern mischen.
Tipp: Besonders im Frühjahr sind die jungen Blätter zart und mild. Sie passen hervorragend zu Wildkräutersalaten oder grünen Smoothies.


Blutampfer bringt für mich Lebendigkeit ins Beet. Seine auffälligen roten Blattadern machen ihn zu einer dekorativen Pflanze, und gleichzeitig liefert er frische, mineralstoffreiche Blätter für Küche und Kräutermischungen.

Hinweis:
Blutampfer enthält Oxalsäure und sollte bei Nierenproblemen oder Gicht nur in kleinen Mengen verwendet werden.

Blutampfer ist eine mehrjährige Wildpflanze aus der Familie der Knöterichgewächse. Er wächst auf Wiesen, an Waldrändern und wird auch gern im Garten kultiviert.

Charakteristisch sind seine grünen Blätter mit den auffälligen dunkelroten Blattadern. Die Pflanze bildet im Sommer kleine, grünlich rote Blütenstände.

In der Volksheilkunde wird Blutampfer traditionell als reinigendes Frühjahrskraut geschätzt und gleichzeitig als mild säuerliche Zutat in der Küche genutzt.

Zusammenfassung: Blutampfer wird traditionell als Frühjahrskraut zur Unterstützung von Stoffwechsel und Verdauung verwendet.


Seine Blätter enthalten Mineralstoffe und Vitamin C und werden daher besonders im Frühjahr als frische Zutat in Wildkräutermischungen geschätzt.

Klassische Anwendungen

  • Frühjahrskuren
  • Unterstützung des Stoffwechsels
  • leichte Verdauungsförderung
  • mineralstoffreiche Ernährung

Zubereitung als Tee

  • 1 TL getrocknete Blutampferblätter
  • mit 200 ml heißem Wasser übergießen
  • 8 bis 10 Minuten ziehen lassen
  • anschließend abseihen

Anwendungshäufigkeit

1 bis 2 Tassen täglich als Kur oder gelegentlich nach Bedarf.

Dauer der Anwendung

Vor allem im Frühjahr über mehrere Tage oder Wochen möglich.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

  • frische Blätter in Salaten
  • Wildkräuter-Smoothies
  • Kräuterquark oder Pesto
  • säuerliche Note in Suppen

Beim Blutampfer werden hauptsächlich die jungen Blätter verwendet.

Verwendete Pflanzenteile

  • Blätter – frisch oder getrocknet
  • junge Triebe – besonders zart im Frühjahr

Botanische und volkstümliche Namen

  • Botanischer Name: Rumex sanguineus
  • Familie: Knöterichgewächse
  • Häufige Bezeichnungen: Blutampfer, Hainampfer

Verwechslung möglich?

Blutampfer kann mit anderen Ampferarten verwechselt werden. Die typischen roten Blattadern helfen jedoch bei der sicheren Bestimmung.

Blutampfer enthält verschiedene Pflanzenstoffe, die ihn zu einem interessanten Wildkraut machen.

Wichtige Inhaltsstoffgruppen

  • Gerbstoffe
  • Flavonoide
  • Oxalsäure
  • Vitamin C
  • Mineralstoffe wie Kalium und Eisen

Traditionelle Verwendung

In der Volksheilkunde wurde Blutampfer früher besonders bei Frühjahrskuren verwendet. Die frischen Blätter galten als reinigend und stärkend für den Körper.

Blutampfer gilt in kleinen Mengen als gut verträglich. Dennoch sollten einige Hinweise beachtet werden.

  • Wegen Oxalsäure nicht in großen Mengen verzehren
  • Bei Nierenproblemen oder Gicht vorsichtig verwenden
  • Kinder nur kleine Mengen essen lassen

Hinweis:
Traditionelle Anwendungen beruhen auf Erfahrung und ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

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Hinweis:
Inhalte dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine medizinische Beratung.

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