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Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Rosmarin

© kraeuterneli

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) verwenden, das ist für mich wie Urlaub in der Küche. Dieses aromatische Kraut bringt mediterrane Sonne, klare Gedanken und warme Würze in mein Leben. Ob als Tee, im Öl oder am Bratgemüse. Rosmarin ist für mich Kraft und Klarheit in Pflanzengestalt.

Was ist Rosmarin?

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ist eine mehrjährige, immergrüne Heil- und Gewürzpflanze aus der Familie der Lamiaceae (Lippenblütler). Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wird er weltweit als Küchen- und Heilpflanze angebaut. Rosmarin ist bekannt für seinen intensiven Duft und würzigen Geschmack.

Merkmale des Rosmarins

  • immergrüne, verholzende Pflanze
  • aufrechter bis strauchartiger Wuchs
  • nadelartige, schmale, dunkelgrüne Blätter
  • Blätter leicht behaart auf der Unterseite
  • kleine, blassblaue bis violette Blüten
  • Blütezeit: März – Juni
  • Wuchshöhe: ca. 50 – 150 cm
  • aromatischer, intensiver Duft

Steckbrief

  • Botanischer Name: Rosmarinus officinalis (heute Salvia rosmarinus)
  • Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
  • Wuchsform: Mehrjähriger, immergrüner Halbstrauch
  • Höhe: 50–150 cm
  • Blätter: Nadelförmig, grün mit silbrigem Schimmer, stark aromatisch
  • Blüte: Blau bis violett, je nach Standort ab März bis Juni
  • Standort: Vollsonnig, warm, windgeschützt
  • Boden: Durchlässig, kalkhaltig, trocken
  • Besonderheiten: Stimuliert Kreislauf, Konzentration & Verdauung
  • Verwendung: Blätter & Blüten sind für Küche, Heilkunde, Pflege

Heilkunde

Rosmarin wirkt durchblutungsfördernd, kreislaufanregend und konzentrationsstärkend. In der Naturheilkunde wird er bei niedrigem Blutdruck, Erschöpfung, Muskelschmerzen und Verdauungsproblemen eingesetzt. Auch äußerlich hat er eine wohltuende Wirkung.

Inhaltsstoffe

  • ätherische Öle (Cineol, Kampfer, α-Pinen)
  • Bitterstoffe
  • Flavonoide
  • Gerbstoffe
  • Harze

Verwendung

  • Küche: frisch oder getrocknet als Gewürz
  • Tee: aus Blättern und Trieben
  • Ätherisches Öl: für Massage, Aromatherapie
  • Tinkturen oder Salben: äußerlich bei Muskelschmerzen und Erkältungen

Hinweis: In großen Mengen kann Rosmarin magenreizend wirken. Ätherisches Öl nur verdünnt verwenden.

Conny-Tipps für die Hausapotheke:

  • Rosmarintee: 1 TL getrocknete oder frische Blätter mit heißem Wasser übergießen, 8–10 Min. ziehen lassen . Bei Müdigkeit oder schwachem Kreislauf (nicht abends trinken!).
  • Rosmarinbad: Eine Handvoll frischer Zweige oder starker Teeaufguss wirkt bei Muskelverspannungen oder Antriebslosigkeit.
  • Rosmarinöl (äußerlich): In Olivenöl angesetzt nimmt man es zum Einreiben bei Muskelkater, Rheuma oder kalten Füßen.
  • Haarwasser: Tee als Spülung, fördert die Durchblutung der Kopfhaut.

Achtung: Nicht in hoher Dosis in der Schwangerschaft anwenden!

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In der Küche: Mediterraner Alleskönner

Rosmarin gehört zu den wichtigsten Küchenkräutern. Sein intensives Aroma passt zu vielen herzhaften Gerichten, besonders der mediterranen Küche. Auch in Süßspeisen sorgt er für überraschende Akzente.

Conny-Küchentipps:

  • Rosmarinkartoffeln: Mit Olivenöl & Meersalz im Ofen.
  • Rosmarinsalz: Getrocknete Nadeln mörsern & mit Salz mischen.
  • Kräuteröl: Rosmarinzweig in hochwertigem Olivenöl.
  • Zitronen-Rosmarin-Kuchen: Frisch & duftend, dazu als Highlight Lavendelblüten als Deko
  • Kräuterbrot: Gehackter Rosmarin mit Knoblauch & Olivenöl im Brotteig.

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