Aktuell im Kräuterjahr: Frühling

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HÄUFIGE FRAGEN

FAQ

Finde Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Heilkräutern, ihrer Anwendung, Wirkung und vielen weiteren Themen rund um natürliche Gesundheit.

FAQ

Fragen & Antworten

Heilkräuter sind Pflanzen, die traditionell wegen ihrer wohltuenden Eigenschaften genutzt werden. Sie enthalten bioaktive Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Bitter- und Gerbstoffe, die das allgemeine Wohlbefinden unterstützen können.

Je nach Inhaltsstoffen ganz unterschiedlich: Sie können beruhigend, ausgleichend oder anregend wirken und die natürlichen Regulationsprozesse des Körpers unterstützen.

Kamille, Pfefferminze und Fenchel sind für ihre wohltuende Wirkung auf den Verdauungstrakt bekannt. Sie werden traditionell bei Blähungen und Krämpfen eingesetzt und unterstützen eine angenehme Verdauung.

Steckbriefe: Kamille · Pfefferminze · Fenchel

Ja, viele Heilkräuter wie Basilikum, Petersilie und Thymian lassen sich problemlos im Garten oder auf dem Balkon ziehen. Achte auf einen sonnigen Standort und regelmäßige Pflege.

Steckbriefe: Thymian

Baldrian und Melisse werden traditionell bei Einschlafproblemen genutzt. Sie wirken beruhigend und fördern die Entspannung am Abend.

Steckbriefe: Baldrian · Melisse

Auf viele Arten – als Tee, Tinktur, Salbe oder in Kapseln. Welche Form sich eignet, hängt vom jeweiligen Kraut und dem gewünschten Zweck ab.

Sonnenhut (Echinacea) und Hagebutte gelten als klassische Heilpflanzen, die traditionell zur Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte genutzt werden.

Steckbriefe: Echinacea (Sonnenhut)

Viele Heilkräuter sind grundsätzlich auch für Kinder geeignet – entscheidend ist die richtige, kindgerechte Dosierung. Im Zweifel immer Arzt oder Kräuterexpert:in fragen.

Ingwer ist eine vielseitige Knolle: Er wirkt wärmend, wird traditionell bei Übelkeit geschätzt, regt die Verdauung an und ist gerade in der Erkältungszeit beliebt.

Steckbriefe: Ingwer

Achte immer auf die richtige Dosierung und hol dir im Zweifelsfall fachkundigen Rat. Manche Heilkräuter können Wechselwirkungen mit Medikamenten haben – informiere dich daher vorab gut.

Johanniskraut. Es enthält den Inhaltsstoff Hypericin und wird traditionell bei gedrückter Stimmung eingesetzt. Johanniskraut kann die Wirkung vieler Medikamente (z. B. der Pille oder Blutverdünner) beeinflussen – vor der Einnahme daher ärztlichen Rat einholen.

Löwenzahn. Seine Bitterstoffe regen Leber, Galle und Verdauung an und werden traditionell für Frühjahrs- und Stoffwechselkuren genutzt.

Steckbriefe: Löwenzahn

Thymian. Seine ätherischen Öle gelten als schleimlösend und werden traditionell bei Husten und Bronchitis genutzt.

Steckbriefe: Thymian

Beinwell (Wallwurz). Er wird äußerlich bei Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen angewendet – nicht auf offenen Wunden.

Fenchel. Seine ätherischen Öle werden traditionell bei Blähungen, Völlegefühl und Krämpfen eingesetzt – häufig als Tee.

Steckbriefe: Fenchel

Melisse (Zitronenmelisse). Sie wirkt ausgleichend auf das Nervensystem und wird bei innerer Unruhe und Anspannung verwendet.

Steckbriefe: Melisse

Rosskastanie. Ihre Flavonoide und Saponine (v. a. Aescin) werden traditionell bei Venenleiden und Krampfadern genutzt.

Brennnessel. Sie gilt als entwässernd und wird traditionell für Frühjahrskuren zur Anregung des Stoffwechsels eingesetzt.

Steckbriefe: Brennnessel

Rotklee. Er enthält Phytoöstrogene (sekundäre Pflanzenstoffe) und wird traditionell zur Unterstützung in den Wechseljahren genutzt.

Steckbriefe: Rotklee

Kamille. Als Tee wird sie traditionell bei Magenkrämpfen, Übelkeit und Reizdarm verwendet – sie wirkt beruhigend und entkrampfend.

Steckbriefe: Kamille

Weißdorn. Er wird traditionell zur Unterstützung von Herz und Kreislauf eingesetzt – wegen der Wirkung aber nur nach Rücksprache mit Arzt oder Heilpraktiker:in anwenden.

Rosmarin. Er gilt als durchblutungsfördernd und anregend und wird traditionell bei niedrigem Blutdruck sowie kalten Händen und Füßen geschätzt.

Steckbriefe: Rosmarin

Meerrettich. Seine scharfen Senföle gelten als natürliches Antibiotikum und werden traditionell bei Erkältungen und Harnwegsbeschwerden eingesetzt.

Steckbriefe: Meerrettich

Baldrian. Seine Wurzel wird traditionell bei Schlafstörungen, innerer Unruhe und nervöser Erschöpfung eingesetzt.

Steckbriefe: Baldrian

Arnika. Sie wird äußerlich als Salbe oder Umschlag bei Prellungen und Gelenkbeschwerden verwendet – nicht auf offenen Wunden und nicht innerlich.

Steckbriefe: Arnika

Eichenrinde. Ihre Gerbstoffe wirken zusammenziehend (adstringierend) und werden traditionell bei Entzündungen von Haut und Schleimhäuten eingesetzt.

Steckbriefe: Eiche

Birke. Birkenblätter gelten als entwässernd und werden traditionell für Durchspülungs- und Reinigungskuren genutzt.

Steckbriefe: Birke

Holunder. Die Blüten gelten als schweißtreibend und werden klassisch bei Erkältungen eingesetzt; die gekochten Beeren werden zur Stärkung geschätzt. Hinweis: Rohe Holunderbeeren sind unverträglich.

Herzgespann. Schon der botanische Name Leonurus cardiaca verweist aufs Herz – es wird traditionell bei nervösen Herzbeschwerden und innerer Unruhe eingesetzt.

Steckbriefe: Herzgespann

Weide (Weidenrinde). Sie enthält Salicylate (Salicin) und gilt als natürliche Vorläuferin des Aspirins; traditionell wird sie bei Schmerzen und Fieber eingesetzt.

Steckbriefe: Weide

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