Aktuell im Kräuterjahr: Sommer

60+ Heilpflanzen Steckbriefe · Anwendungen · Hausapotheke

Kategorie: Kräuter für die Küche

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Kahler Zweig der Haselnuss mit abstehenden Knospen an rötlichbrauner Rinde
Heilkräuter-Steckbriefe

Haselnuss (Corylus avellana)

Die Haselnuss blüht schon im Winter und liefert den Bienen den ersten Pollen. Aus ihren Blättern wird traditionell ein Tee für müde und schwere Beine.
Blühender Senf mit gelben Kreuzblüten, Knospen und großen rauen Blättern
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Senf (Sinapis/Brassica)

Als Wickel wärmt Senf. Das Senfmehl gehört aber verdünnt und nur kurz auf die Haut, sonst drohen Verbrennungen. Bei kranken Nieren bleiben Wickel weg.
Pimpinelle im Beet mit gefiederten, fein gezähnten Blättern und grünen kugeligen Blütenköpfchen
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Pimpinelle (Sanguisorba minor)

Ohne die Pimpinelle keine Frankfurter Grüne Soße. Ernte die Blätter vor der Blüte, danach werden sie herb und der feine nussige Ton verschwindet ganz.
Kräftig rote, dicht gefüllte Rose vor einer Ziegelwand
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Rose (Rosaceae)

Von der Rose lässt sich mehr verwenden als nur der Duft. Aus den Blüten wird Rosenwasser für die Haut, aus den Hagebutten Tee und Mark für den Winter.
Waldmeister mit schmalen, sternförmig um den Stängel stehenden Blättern im Laub
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Waldmeister (Galium odoratum)

Lass Waldmeister vor der Bowle kurz anwelken, erst dann duftet er. Frisch riecht er nach nichts. Zu viel davon macht wegen des Cumarins Kopfschmerzen.
Blühende Knoblauchrauke mit weißen Blüten und herzförmigen Blättern am Ufer
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Knoblauchrauke (Alliaria petiolata)

Zerreib ein Blatt Knoblauchrauke und du riechst sofort, woher der Name kommt. Die jungen Blätter kommen roh in Quark, in Salate oder in Kräuterbutter.
Süßdolde im Beet mit fein gefiederten, farnartigen hellgrünen Blättern
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Süßdolde (Myrrhis odorata)

Riech beim Sammeln immer ganz genau hin: Süßdolde duftet nach Anis, der giftige Schierling nicht. In der Küche bringt sie natürliche Süße in Desserts.
Borretsch mit blauen Sternblüten und borstig behaarten Stängeln und Knospen
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Borretsch (Borago officinalis)

Die blauen Sternblüten vom Borretsch sind essbar, die Blätter schmecken nach Gurke. Wegen der Pyrrolizidinalkaloide bleibt es bei sehr kleinen Mengen.
Blutampfer im Beet mit hellgrünen Blättern und leuchtend roten Blattadern
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Blutampfer (Rumex sanguineus)

Mit seinen roten Blattadern zieht Blutampfer jeden Blick auf sich. Jung geerntet schmecken die Blätter frisch säuerlich im Salat. Bei Gicht nur wenig.
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