Kurz und gut
Botanischer Name
Trifolium pratense
Familie
Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Profil
Wiesenpflanze mit isoflavonhaltigen Blüten
Besonders bekannt für: Wiesenblüten und die Erforschung von Rotklee-Extrakten
Für die Küche
Ein paar Blüten können Salate schmücken. Verwende nur sicher bestimmte, unbehandelte Pflanzen.
Rotklee fällt mir auf Wiesen sofort mit seinen runden, rosafarbenen Blüten auf. Seine Extrakte werden auch bei Wechseljahrsbeschwerden untersucht. Bisher zeigen Studien keinen verlässlichen Nutzen.
Hinweis:
Rotklee-Extrakte enthalten Isoflavone. Wenn du schwanger bist, stillst, Medikamente nimmst oder eine hormonabhängige Erkrankung hast, besprich die Einnahme zuvor ärztlich.
Rotklee ist eine mehrjährige Wild- und Heilpflanze, die auf Wiesen, Weiden und an Wegrändern wächst. Besonders bekannt sind die rosa-violetten Blütenköpfe und die traditionelle Nutzung in der Frauenheilkunde.
Typisch sind die dreizähligen Blätter mit heller Zeichnung, der verzweigte Stängel und die runden Blütenköpfe, die im Sommer auf der Wiese sofort ins Auge fallen.
Zusammenfassung: Rotklee ist als Wiesenpflanze und gelegentliche Zutat in der Küche bekannt. Rotklee-Extrakte werden für Beschwerden in den Wechseljahren angeboten. Ob sie helfen, ist bisher nicht verlässlich belegt.
Die Blüten wurden früher auch für Tee und Hautanwendungen genutzt. Diese Überlieferung ersetzt keinen Wirksamkeitsnachweis. Die Studien zu Wechseljahrsbeschwerden untersuchen vor allem standardisierte Extrakte. Ihre Ergebnisse lassen sich nicht auf selbst gesammelte Blüten oder Tee übertragen.
Für die Küche kannst du einzelne, sicher bestimmte Blüten über einen Salat streuen. Bei anhaltenden Wechseljahrs- oder Zyklusbeschwerden lass die Ursache ärztlich abklären.
Beim Rotklee werden vor allem die Blüten genutzt, die während der Blütezeit gesammelt werden. Auch Blätter und Kraut können verwendet werden, frisch oder schonend getrocknet.
Verwendete Pflanzenteile
- Blüten
- Blätter
- Kraut
Botanische und volkstümliche Namen
- Botanischer Name: Trifolium pratense
- Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
- Wuchsform: mehrjährige Wiesenpflanze
- Besonderheit: enthält pflanzliche Östrogene in Form von Isoflavonen
Rotklee enthält Isoflavone, darunter Formononetin und Biochanin A. Sie ähneln in ihrer Struktur dem körpereigenen Östrogen. Das erklärt, warum Rotklee-Extrakte für Wechseljahrsbeschwerden untersucht werden.
Traditionell wurden die Blüten als Tee getrunken und in der Kräuterküche verwendet. Für eine Linderung von Hitzewallungen zeigen Studien jedoch widersprüchliche Ergebnisse. Auch für PMS oder Ekzeme ist eine Wirkung nicht ausreichend belegt.
Einzelne Blüten im Essen und konzentrierte Rotklee-Extrakte sind unterschiedlich zu beurteilen. Für Extrakte ist die Sicherheit einer längeren Einnahme nicht ausreichend geklärt.
- In Schwangerschaft und Stillzeit keine Rotklee-Präparate ohne ärztliche Rücksprache einnehmen.
- Bei hormonabhängigen Erkrankungen, Schilddrüsenproblemen oder Medikamenteneinnahme die Anwendung vorher medizinisch klären.
- Für selbst zubereiteten Tee lässt sich aus Studien mit Extrakten keine wirksame oder sichere Dosierung ableiten.
- Nur sicher bestimmte und unbelastete Pflanzen sammeln.
Hinweis:
Rotklee ersetzt keine Behandlung von Wechseljahrs- oder Zyklusbeschwerden.
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Hinweis:
Inhalte dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine medizinische Beratung.
Info Flora beschreibt die Pflanzenart. Das US-amerikanische National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) fasst die uneinheitliche Studienlage zu Rotklee zusammen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bewertet die Sicherheit isolierter Isoflavone in Nahrungsergänzungsmitteln. Diese Bewertung gilt nicht als Dosierungsempfehlung für Rotklee-Tee.