Folge mir auf Instagram

Allgemein

Eiche (Quercus robur)

Eiche

© kraeuterneli

Die Eiche (Quercus robur) ist einer der mächtigsten und ältesten Bäume Europas. Seit Jahrtausenden gilt sie als Symbol für Stärke, Schutz und Ausdauer. In der Volksheilkunde wurde sie besonders bei Entzündungen, Durchfall und Hautproblemen geschätzt. Ihre lange Lebensdauer macht sie zu einem Baum der Weisheit und Beständigkeit.

Was ist die Eiche

Die Eiche ist ein großer, langlebiger Laubbaum aus der Familie der Buchengewächse. Sie wächst langsam, wird aber sehr alt und widerstandsfähig. In der Heilkunde werden vor allem Rinde, Blätter und Eicheln verwendet. Die Eiche wirkt stark zusammenziehend und entzündungshemmend.

Merkmale

  • Kräftiger, massiver Wuchs
  • Breite, ausladende Krone
  • Tiefe Pfahlwurzel
  • Dicke, rissige Borke
  • Gelappte, ledrige Blätter
  • Blätter im Herbst gelb bis braun
  • Unauffällige Blüten
  • Früchte sind Eicheln
  • Sehr widerstandsfähig gegen Wind und Wetter

Steckbrief

Botanischer Name: Quercus robur
Familie: Buchengewächse (Fagaceae)
Pflanzenart: Laubbaum
Wuchshöhe: 20 bis 40 Meter
Blütezeit: April bis Mai
Erntezeit: Rinde im Frühjahr, Blätter im Sommer, Eicheln im Herbst
Verwendete Pflanzenteile: Rinde, Blätter, Eicheln
Standort: sonnig bis halbschattig, tiefgründige Böden
Vermehrung: über Eicheln
Verwendung: Heilpflanze, Bauholz, Gerbstofflieferant, Räucherholz
Heilkunde: entzündungshemmend, zusammenziehend, stärkend
Besonderheiten: sehr langlebig, Baum der Kraft und Ausdauer

Heilkunde

Die Eiche zählt zu den stärksten Heilpflanzen mit zusammenziehender Wirkung. Sie wird vor allem äußerlich eingesetzt, kann aber auch innerlich bei Durchfall und Entzündungen helfen. Ihre Rinde wirkt stabilisierend und kräftigend.

Heilwirkungen

  • Zusammenziehend
  • Entzündungshemmend
  • Blutstillend
  • Antibakteriell
  • Stärkend

Anwendungsgebiete

  • Durchfall
  • Entzündungen der Haut
  • Ekzeme
  • Hämorrhoiden
  • Entzündungen im Mund und Rachen
  • Schlecht heilende Wunden
  • Starkes Schwitzen

Innere Anwendung

  • Eichenrindentee bei Durchfall
  • Gurgellösungen bei Entzündungen im Mundraum

Äußerliche Anwendung

  • Sitzbäder bei Hämorrhoiden
  • Umschläge bei Hautentzündungen
  • Waschungen bei Ekzemen
  • Fußbäder gegen Schweiß

Inhaltsstoffe der Eiche

  • Gerbstoffe
  • Flavonoide
  • Bitterstoffe
  • Triterpene
  • Phenolsäuren

Wirkung der Inhaltsstoffe

  • Gerbstoffe ziehen Gewebe zusammen und hemmen Entzündungen
  • Flavonoide wirken antioxidativ
  • Bitterstoffe stärken die Abwehr
  • Phenolsäuren wirken antibakteriell

Bäume in Küche und Heilkunde*

Eichenrinde getrocknet und geschnitten*

Ernte und Verarbeitung

Die Rinde wird im Frühjahr von jungen Zweigen geschält und schonend getrocknet. Blätter werden im Sommer gesammelt. Eicheln reifen im Herbst und werden traditionell getrocknet oder geröstet. Für Heilzwecke wird vor allem die Rinde verwendet.

In der Küche

  • Eicheln als Notnahrung nach Entbittern
  • Eichelmehl für Brot und Brei
  • Eicheln als Kaffeeersatz
  • Räucherholz für Fleisch und Käse

Eichelmehl*

Connys Kräuterweisheit

Die Eiche lehrt Standhaftigkeit. Sie stärkt dort, wo alles ins Wanken geraten ist, und hilft, wieder festen Boden unter den Füßen zu finden. Ihre Heilwirkung ist kraftvoll, erdend und stabilisierend.

Fazit zur Eiche

Die Eiche ist ein Baum der inneren und äußeren Stärke. Sie hilft bei Entzündungen, stabilisiert Körper und Geist und schenkt Halt in herausfordernden Zeiten. Als Heilpflanze ist sie kraftvoll und zuverlässig – ein wahrer Anker in der Pflanzenheilkunde.

*Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten

Intelligente Suche

Finden Sie genau das, was Sie brauchen

Beliebte Suchbegriffe

Teilen via:

Facebook
X/Twitter
LinkedIn
XING
Pinterest
Reddit
WhatsApp
Email