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Allgemein

Rose (Rosaceae)

Rose

© kraeuterneli

Die Rose gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Pflanzen der Welt. Sie ist nicht nur eine Zierpflanze, sondern wird auch seit Jahrhunderten in der Heilkunde und Küche verwendet. Besonders ihre duftenden Blüten und die vitaminreichen Hagebutten machen sie wertvoll. Rosen wachsen als Sträucher oder Kletterpflanzen und sind in vielen Teilen der Welt verbreitet. Durch ihre heilenden Inhaltsstoffe spielt die Rose bis heute eine wichtige Rolle in der Naturheilkunde.

Was ist die Rose?

Die Rose ist eine der bekanntesten und ältesten Kultur- und Heilpflanzen der Welt. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist vor allem für ihre duftenden Blüten und ihre heilkräftigen Früchte (Hagebutten) bekannt.
Rosen wachsen wild in Europa, Asien, Nordafrika und wurden seit der Antike kultiviert.

Merkmale der Rose

  • mehrjährige, verholzende Pflanze (Strauch oder Kletterpflanze)
  • meist Dornen am Stängel
  • gefiederte, gezähnte Blätter
  • auffällige, meist duftende Blüten (weiß, rosa, rot, gelb)
  • Frucht: Hagebutte (samenreiche Sammelnussfrucht)

Steckbrief

Botanischer Name: Rosa spp.
Pflanzenart: Mehrjähriger Strauch oder Halbstrauch
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Wuchshöhe: Je nach Art 30 cm bis über 2 m
Blütezeit: Mai bis Oktober (je nach Sorte und Klima)
Standort: Sonnig bis halbschattig, humusreicher, durchlässiger Boden, windgeschützt und warm
Erntezeit: Blüten: Mai–Juli, Hagebutten: September–Oktober
Blätter: Gefiedert, dunkelgrün, leicht glänzend, meist gezähnt
Blüte: Einfach oder gefüllt, in Weiß, Rosa, Rot oder Gelb, häufig stark duftend
Verwendung: Blüten für Rosenwasser, Gelee, Sirup, Tee und Desserts; Hagebutten für Marmelade, Mus und Tee; Rosenblütenzucker oder -salz als duftende Veredelung
Heilkunde: Stärkend und ausgleichend auf Herz und Nerven, hautberuhigend, entzündungshemmend, stimmungsaufhellend; Hagebutten stärken das Immunsystem durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt


Besonderheiten: Symbol für Liebe und Schönheit, wichtiger Bestandteil der Aromatherapie und Naturkosmetik; Rosenöl zählt zu den kostbarsten ätherischen Ölen der Welt

Heilkunde

Die Rose wird seit der Antike in der Natur- und Volksheilkunde verwendet, besonders wegen ihrer entzündungshemmenden und stärkenden Wirkung.

Verwendet werden:

  • Rosenblüten
  • Hagebutten
  • Rosenöl / Rosenwasser

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Ernte und Verarbeitung

Ernte:

  • Blütenblätter: im Frühsommer, morgens, trocken
  • Hagebutten: Herbst, nach dem ersten Frost (höherer Zuckergehalt)

Verarbeitung:

  • Trocknen (für Tee)
  • Einkochen (Marmelade, Sirup)
  • Ölherstellung
  • Pulver aus getrockneten Hagebutten

Die Rose ist eine edle Zutat, die jedem Gericht eine duftende, blumige Note verleiht.

Anwendung in der Heilkunde

  • Hagebuttentee: bei Erkältungen, Vitamin-C-Mangel
  • Rosenblütentee: beruhigend, bei Magen-Darm-Beschwerden
  • Rosenöl: Hautpflege, entspannend
  • Rosenwasser: entzündete Haut, Augenumschläge

Verwendung in der Küche

Die Rose ist auch eine beliebte Küchenpflanze:

  • Hagebuttenmarmelade
  • Hagebuttensuppe
  • Sirup
  • Rosenblütenzucker
  • Rosenhonig
  • Duftende Teemischungen
  • Desserts (z. B. orientalische Süßspeisen)

Wichtig: Nur ungespritzte Rosen verwenden

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