Kurz und gut
Botanischer Name
Physalis alkekengi
Familie
Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Profil
Zierpflanze; reife rote Beeren sind essbar, grüne Teile gering giftig
Besonders bekannt für: orangefarbene Fruchthüllen und rote Beeren im Herbst
Küchenhinweis
Nur die vollreifen roten Beeren gelten als essbar. Grüne Beeren, Blätter und Stängel gehören nicht auf den Teller. Als Heiltee ist die Lampionblume nicht belegt.
Die Lampionblume verbindet auffällige Herbstschönheit mit altem Heilpflanzenwissen. Für mich ist sie vor allem dann spannend, wenn man ihre Reife und Grenzen wirklich respektiert.
Achtung:
Nur vollreife Beeren sind essbar. Unreife Früchte, Blätter und Stängel enthalten giftige Stoffe und gehören weder in die Küche noch in ein Hausmittel. Halt die leuchtenden Lampions von Kindern fern.
Die Lampionblume, auch Judenkirsche oder Blasenkirsche genannt, ist eine auffällige mehrjährige Staude aus der Familie der Nachtschattengewächse. Besonders markant sind die orange-roten papierartigen Hüllen, die im Herbst wie kleine Lampions wirken.
Sie schützt darin eine kleine rote Beere, die botanisch mit der Andenbeere verwandt ist. Nur die reife Frucht gilt als essbar, unreife Beeren sowie Kraut und Stängel sind problematisch.
Früher wurden die Früchte der Lampionblume bei Blasen- und Harnwegsbeschwerden verwendet. Dafür gibt es keine belastbare Anwendungsempfehlung. Bereite aus der Pflanze keinen Heiltee und keine Tinktur zur Selbstbehandlung zu. Die vollreifen roten Beeren gelten als essbar; das ist etwas anderes als eine medizinische Wirkung.
Für die botanische Bestimmung ist vor allem der orangefarbene Lampion um die rote Beere typisch. Grüne Pflanzenteile und unreife Beeren sind gering giftig.
Essbarer Pflanzenteil
- reife Früchte
Botanische und volkstümliche Namen
- Botanischer Name: Physalis alkekengi
- Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
- Häufige Namen: Judenkirsche, Blasenkirsche
- Wuchsform: mehrjährige Staude mit auffälligen Fruchthüllen
Die Lampionblume wurde früher bei Harnwegsbeschwerden genutzt. Das belegt keine Wirksamkeit. Das Bundesinstitut für Risikobewertung nennt die grüne Pflanze und besonders unreife Beeren als giftig; nach dem Verzehr sind Magen-Darm-Beschwerden möglich.
Bei der Lampionblume kommt es auf den Reifegrad an. Die Giftberatung Freiburg stuft die Pflanze als gering giftig ein und nennt die reifen Früchte als Ausnahme.
- Grüne Beeren, Blätter, Stängel und Wurzelstock nicht essen.
- Nur vollreife rote Beeren gelten als essbar. Das ist keine Empfehlung für eine Heilkur.
- Bei Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr ärztlichen Rat einholen.
- Die auffälligen Fruchthüllen können Kinder anlocken. Halte die Pflanze außerhalb ihrer Reichweite.
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Brennnessel
Brennnesselblätter werden traditionell zur Durchspülung der Harnwege verwendet.
Hinweis:
Inhalte dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine medizinische Beratung.
Die Giftinformationen des Bundesinstituts für Risikobewertung und der Giftberatung Freiburg unterscheiden zwischen reifen roten Beeren und grünen Pflanzenteilen. Eine medizinische Anwendung der Lampionblume ist damit nicht belegt. Info Flora beschreibt die botanischen Merkmale.