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Heilkräuter-Steckbriefe

Löwenzahn (Taraxacum officinale)

Die Bitterstoffe vom Löwenzahn wirken auf Leber, Galle und Verdauung. Als Teekur trinkst du ihn drei bis vier Wochen. Bei Gallensteinen bleibt er weg.

Inhalt

Artikelinhalt

Kurz und gut

Botanischer Name

Taraxacum officinale

Familie

Korbblütler (Asteraceae)

Profil

verdauungsfördernd, gallenanregend, harntreibend, stoffwechselanregend


Besonders bekannt für: Leber, Galle, Entwässerung, Bitterstoffe und wilde Frühlingsküche


Schnellanwendung
Löwenzahn-Tee-Kur: 2 bis 3 Tassen täglich über 3 bis 4 Wochen trinken
Tipp: Besonders beliebt zur sanften Unterstützung von Leber, Niere und Verdauung.


Löwenzahn ist weit mehr als ein gewöhnliches Wiesenkraut. Für mich gehört er zu den kraftvollsten heimischen Frühlingspflanzen für Küche und Hausapotheke.

Achtung:
Löwenzahn regt den Gallenfluss an. Bei Gallensteinen, Gallenwegsleiden, Lebererkrankung oder einem aktiven Magengeschwür darfst du ihn nicht anwenden. Auch bei Korbblütler-Allergie nicht.

Löwenzahn ist eine heimische Wild- und Heilpflanze, die auf Wiesen, Weiden, an Wegen und in Gärten wächst. Trotz seines Rufes als Unkraut ist er eine wertvolle Heil- und Speisepflanze.

Typisch sind die grundständige Blattrosette, tief gezähnte Blätter, hohle Stängel mit weißem Milchsaft und die leuchtend gelben Blütenköpfe, aus denen später die bekannte Pusteblume wird.

Zusammenfassung: Löwenzahn wird traditionell zur Unterstützung von Leber, Niere und Verdauung verwendet. Er wirkt harntreibend, gallenanregend und stoffwechselaktivierend und wird als Tee, Frischpflanze, Sirup oder geröstete Wurzel genutzt.


Besonders die Bitterstoffe in Blättern und Wurzel regen den Gallenfluss und die Verdauung an. Gleichzeitig bringt Löwenzahn frische Wildkräuterkraft in Salate, Tee und traditionelle Kuren.

Klassische Anwendungen

  • Tee aus Blättern oder Wurzel
  • Löwenzahn-Tee-Kur für Leber und Nieren
  • frischer Pflanzensaft bei kleinen Hautproblemen
  • geröstete Wurzel als koffeinfreier Kaffeeersatz

Anwendungshäufigkeit

2 bis 3 Tassen täglich über 3 bis 4 Wochen sind für eine klassische Löwenzahn-Kur im Altbeitrag beschrieben.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

  • junge Blätter frisch in Salat und Kräuterquark
  • Blüten für Sirup oder Honig
  • getrocknete Blätter und Wurzeln für Vorrat und Tee

Beim Löwenzahn werden Blätter, Blüten und Wurzel genutzt. Junge Blätter schmecken milder, die Wurzel wird besonders gern für Tee oder geröstete Zubereitungen gesammelt.

Verwendete Pflanzenteile

  • Blätter
  • Blüten
  • Wurzel

Botanische und volkstümliche Namen

  • Botanischer Name: Taraxacum officinale
  • Familie: Korbblütler (Asteraceae)
  • Wuchsform: mehrjährige Wildpflanze mit grundständiger Rosette
  • Besonderheit: gelbe Blüten und flauschige Pusteblumen

Löwenzahn enthält eine markante Bitterstoffkraft, die seine Rolle als klassisches Frühjahrs- und Verdauungskraut gut erklärt.

Wichtige Inhaltsstoffgruppen

  • Bitterstoffe
  • Flavonoide
  • Gerbstoffe
  • Inulin, vor allem in der Wurzel
  • Kalium und Vitamine wie A und C

Traditionelle Verwendung

Traditionell wird Löwenzahn bei Verdauungsbeschwerden, Leber- und Gallenproblemen, Appetitlosigkeit und zur Entwässerung verwendet. Gleichzeitig ist er eine geschätzte Wildpflanze für Salate, Sirupe und geröstete Wurzelgetränke.

Löwenzahn gilt grundsätzlich als gut verträglich, lebt aber von seinen Bitterstoffen und sollte deshalb bewusst gesammelt und verwendet werden.

  • Bei Allergie gegen Korbblütler nicht anwenden
  • Nicht anwenden bei Gallensteinen, verschlossenem Gallengang, Gallenwegsentzündung, Lebererkrankung oder anderen Gallenleiden
  • Nicht anwenden bei aktivem Magengeschwür
  • Bei Nierenschwäche, Herzschwäche oder Diabetes meiden, Löwenzahn ist sehr kaliumreich
  • Für Kinder unter zwölf Jahren nicht empfohlen
  • In Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen
  • Nur an sauberen, unbelasteten Standorten sammeln
  • Wenn die Beschwerden nach zwei Wochen nicht besser werden, ärztlich abklären lassen

Hinweis:
Traditionelle Anwendungen beruhen auf Erfahrung und ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

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Hinweis:
Inhalte dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine medizinische Beratung.

Die Angaben zu Anwendung und Verträglichkeit stützen sich auf diese Quellen. Die Monografie der Europäischen Arzneimittel-Agentur nennt Gallenleiden, ein aktives Magengeschwür und die Korbblütler-Allergie ausdrücklich als Gegenanzeigen.

Weiterführend

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