Kurz und gut
Botanischer Name
Borago officinalis
Familie
Raublattgewächse
Profil
erfrischend, schleimlösend, leicht entzündungshemmend
Besonders bekannt für: blaue Sternblüten, gurkenähnlicher Geschmack, Bienenpflanze
Schnellanwendung
Frisch im Salat: Einige junge Borretschblätter fein schneiden und zu Salaten oder Kräuterquark geben.
Tipp: Die essbaren Blüten eignen sich hervorragend zur Dekoration von Getränken, Salaten oder Desserts.
Borretsch ist eine alte Heil- und Gewürzpflanze, die mit ihren leuchtend blauen Blüten jeden Kräutergarten bereichert. Wegen seines frischen, leicht gurkenähnlichen Geschmacks wird er auch häufig Gurkenkraut genannt.
Hinweis:
Borretsch enthält Pyrrolizidinalkaloide und sollte deshalb nur gelegentlich und nicht dauerhaft in größeren Mengen verzehrt werden.
Borretsch ist eine einjährige Heil- und Küchenpflanze aus der Familie der Raublattgewächse. Ursprünglich stammt sie aus dem Mittelmeerraum, wird heute aber in vielen Gärten kultiviert.
Die Pflanze wächst aufrecht und verzweigt sich stark. Typisch sind ihre rau behaarten Blätter und die auffälligen sternförmigen Blüten in leuchtendem Blau. Diese Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.
In der Volksheilkunde wurde Borretsch früher als „Herzerfreuer“ bezeichnet und vor allem bei Melancholie und Erschöpfung eingesetzt.
Zusammenfassung: Borretsch wird traditionell als mildes Hausmittel bei Erkältungen und zur allgemeinen Stärkung genutzt, vor allem aber als aromatisches Küchenkraut.
Die enthaltenen Schleimstoffe können reizlindernd wirken und werden daher gelegentlich bei trockenem Husten genutzt.
Klassische Anwendungen
- Erkältungen
- trockener Husten
- leichte Entzündungen
- Erschöpfung und Nervosität
Zubereitung als Tee
- 1 TL frische oder getrocknete Borretschblätter
- mit 200 ml heißem Wasser übergießen
- 8 bis 10 Minuten ziehen lassen
- anschließend abseihen
Anwendungshäufigkeit
1 bis 2 Tassen gelegentlich nach Bedarf.
Dauer der Anwendung
Aufgrund der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide nur kurzzeitig anwenden.
Weitere Einsatzmöglichkeiten
- junge Blätter in Salaten
- Kräuterquark oder grüne Soße
- essbare Blüten zur Dekoration
- Borretschöl aus den Samen für Hautpflege
Beim Borretsch werden vor allem die jungen Blätter und die dekorativen Blüten verwendet.
Verwendete Pflanzenteile
- Blätter – frisch als Küchenkraut
- Blüten – essbar und dekorativ
- Samen – Grundlage für Borretschöl
Botanische und volkstümliche Namen
- Botanischer Name: Borago officinalis
- Familie: Raublattgewächse
- Häufige Bezeichnungen: Borretsch, Gurkenkraut
Verwechslung möglich?
Borretsch ist durch seine stark behaarten Blätter und die charakteristischen blauen Sternblüten meist leicht zu erkennen.
Borretsch enthält verschiedene Pflanzenstoffe, die für seine traditionelle Nutzung verantwortlich sind.
Wichtige Inhaltsstoffgruppen
- Schleimstoffe
- Gerbstoffe
- Flavonoide
- ätherische Öle
- Kieselsäure
- Gamma-Linolensäure (in den Samen)
Traditionelle Verwendung
In der Volksheilkunde wurde Borretsch früher bei Melancholie, Nervosität und Erkältungen verwendet. Heute wird er vor allem als mildes Hausmittel und als aromatisches Küchenkraut geschätzt.
Borretsch gilt in kleinen Mengen als unbedenklich. Dennoch sollten einige Hinweise beachtet werden.
- nur gelegentlich verzehren
- nicht dauerhaft anwenden
- wegen Pyrrolizidinalkaloiden in größeren Mengen meiden
- für Schwangere und Kinder nur eingeschränkt geeignet
Hinweis:
Traditionelle Anwendungen beruhen auf Erfahrung und ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.
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Hinweis:
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