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Heilkräuter-Steckbriefe

Gundermann (Glechoma hederacea)

Gundermann ist für mich ein Stück alte Kräuterweisheit. Dieses geheimnisvolle Pflänzchen ist nicht nur schön, sondern auch stark und sanft zur Lunge.

Inhalt

Artikelinhalt

Kurz und gut

Botanischer Name

Glechoma hederacea

Familie

Lippenblütler

Profil

schleimlösend, entzündungshemmend, stoffwechselanregend


Besonders bekannt für: Atemwege, Wundheilung, Frühjahrskuren


Schnellanwendung
Tee: 1 TL frisches oder getrocknetes Kraut · 200 ml heißes Wasser · 8 bis 10 Minuten ziehen lassen.
Tipp: Gundermann wird oft mit anderen Wildkräutern wie Brennnessel oder Löwenzahn kombiniert und als Frühjahrs-Kräutertee verwendet.


Gundermann gehört zu den alten Heilpflanzen der europäischen Volksmedizin. Das aromatische Wildkraut wurde schon im Mittelalter geschätzt und galt lange als kräftigendes Kraut für Atemwege und Stoffwechsel.

Hinweis:
In größeren Mengen sollte Gundermann nicht verwendet werden, da seine Bitterstoffe reizend wirken können.

Gundermann, auch Gundelrebe genannt, ist eine mehrjährige Wildpflanze aus der Familie der Lippenblütler. Sie wächst kriechend am Boden und bildet dichte Teppiche auf Wiesen, in Gärten oder an Waldrändern.

Die Pflanze besitzt rundliche, gekerbte Blätter und kleine violett-blaue Blüten, die im Frühjahr erscheinen. Ihr würzig-harziger Duft ist typisch für viele Pflanzen aus der Familie der Lippenblütler.

Schon seit Jahrhunderten wird Gundermann sowohl als Heilpflanze als auch als Würzkraut genutzt.

Zusammenfassung: Gundermann wird traditionell bei Atemwegsbeschwerden, Hautproblemen und zur Unterstützung des Stoffwechsels eingesetzt.


Gundermann wird traditionell als vielseitiges Wildkraut für Atemwege, Stoffwechsel und Haut eingesetzt. Das Kraut kann als Tee, Kräuteröl, Badezusatz oder Umschlag verwendet werden. Besonders im Frühjahr wird Gundermann gern in Kräutermischungen verwendet, um den Körper sanft zu unterstützen.

Klassische Anwendungen

  • Erkältungen und Husten
  • verschleimte Bronchien
  • Nebenhöhlenbeschwerden
  • Hautreizungen und kleine Wunden
  • Frühjahrskuren

Zubereitung als Tee

  • 1 TL frisches oder getrocknetes Kraut
  • mit 200 ml heißem Wasser übergießen
  • 8 bis 10 Minuten ziehen lassen
  • anschließend abseihen

Anwendungshäufigkeit

1 bis 2 Tassen täglich nach Bedarf.

Dauer der Anwendung

Traditionell kurweise über 1 bis 3 Wochen, besonders im Frühjahr als Stoffwechselkur.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

  • Umschläge bei kleinen Wunden
  • Kräuterölauszüge
  • Badezusätze
  • Bestandteil von Wildkräutertees

Beim Gundermann wird das gesamte oberirdische Kraut verwendet.

Verwendete Pflanzenteile

  • Blätter
  • junge Triebe
  • Blüten

Botanische und volkstümliche Namen

  • Botanischer Name: Glechoma hederacea
  • Familie: Lippenblütler
  • Häufige Namen: Gundelrebe, Erdefeu

Verwechslung möglich?

Der Gundermann ist durch seine rundlichen Blätter und kriechenden Triebe gut erkennbar.

Die Wirkung des Gundermanns beruht auf verschiedenen Pflanzenstoffen.

Wichtige Inhaltsstoffgruppen

  • ätherische Öle
  • Bitterstoffe
  • Gerbstoffe
  • Flavonoide
  • Saponine
  • Vitamin C

Traditionelle Verwendung

In der Volksheilkunde wurde Gundermann vor allem bei Atemwegserkrankungen, Wunden und Frühjahrskuren eingesetzt. Auch als kräftigendes Wildkraut fand er Verwendung.

Gundermann gilt in üblichen Mengen als gut verträglich.

Dennoch sollten einige Hinweise beachtet werden:

  • nur in kleinen Mengen verwenden
  • bei empfindlichem Magen vorsichtig anwenden

Hinweis:
Traditionelle Anwendungen beruhen auf Erfahrung und ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

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Hinweis:
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