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Heilkräuter-Steckbriefe

Pimpinelle (Sanguisorba minor)

Die Pimpinelle (Sanguisorba minor) ist ein aromatisches Wildkraut und Heilkraut. Sie stärkt Verdauung und Kreislauf und verfeinert Salate und Kräutersoßen.

Inhalt

Artikelinhalt

Kurz und gut

Botanischer Name

Sanguisorba minor

Familie

Rosengewächse (Rosaceae)

Profil

verdauungsfördernd, blutstillend, kreislaufstärkend, aromatisches Wildkraut


Besonders bekannt für: Frankfurter Grüne Soße, Frühlingsküche, Kreislauf und alte Wildkräuterkraft


Schnellanwendung
Tee: 1 bis 2 TL getrocknete Blätter mit heißem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen
Tipp: Junge frische Blätter schmecken am mildesten und passen besonders gut in Frühlingsgerichte.


Pimpinelle ist für mich eines der feinsten Wildkräuter zwischen Küche und Hausapotheke. Sie wirkt unaufgeregt, frisch und erstaunlich vielseitig.

Hinweis:
Vor der Blüte geerntet schmeckt Pimpinelle am zartesten. Später werden die Blätter deutlich herber.

Die Pimpinelle, auch Kleiner Wiesenknopf genannt, ist ein mehrjähriges Wildkraut aus der Familie der Rosengewächse. Sie wächst auf trockenen sonnigen Wiesen, Böschungen und eher mageren Flächen.

Typisch sind die fein gefiederten gezähnten Blättchen, kleine kugelige Blütenstände und der leicht nussig-gurkige Geschmack, der sie in der Küche besonders beliebt macht.

Zusammenfassung: Pimpinelle wurde traditionell zur Verdauungsförderung, Blutstillung und Stärkung des Kreislaufs eingesetzt. Gleichzeitig ist sie ein feines Küchenkraut mit frischem gurkenähnlichem Aroma.


In der Volksheilkunde galt sie als Frühjahrs- und Reinigungskraut. Verwendet werden vor allem frische Blätter und junge Triebe, die frisch, getrocknet oder als Tinktur verarbeitet werden können.

Klassische Anwendungen

  • Tee bei Völlegefühl und träger Verdauung
  • frische Blätter in Salaten und Kräutersoßen
  • kalter Aufguss äußerlich bei kleinen Hautreizungen
  • Tinktur aus frischen Blättern

Zubereitung als Tee

  • 1 bis 2 TL getrocknete Blätter
  • mit heißem Wasser übergießen
  • 10 Minuten ziehen lassen
  • anschließend abseihen

Weitere Einsatzmöglichkeiten

  • frisch in Frankfurter Grüne Soße
  • Tinktur aus frischen Blättern
  • kalter Teeaufguss für Umschläge

Für Heilzwecke und Küche werden bei der Pimpinelle vor allem frische Blätter und junge Triebe verwendet. Geerntet wird am besten vor der Blüte, solange das Aroma mild und klar bleibt.

Verwendete Pflanzenteile

  • Blätter
  • junge Triebe

Botanische und volkstümliche Namen

  • Botanischer Name: Sanguisorba minor
  • Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
  • Häufiger Name: Kleiner Wiesenknopf
  • Wuchsform: mehrjährige Staude mit fein gefiederten Blättern

Pimpinelle wirkt fein und eher mild, enthält aber mehrere Stoffgruppen, die ihre alte Rolle als Verdauungs- und Kreislaufkraut erklären.

Wichtige Inhaltsstoffgruppen

  • Gerbstoffe
  • Saponine
  • Vitamin C
  • Flavonoide

Traditionelle Verwendung

Traditionell wurde Pimpinelle zur Verdauungsförderung, leichten Blutstillung, Stoffwechselanregung und Stärkung von Herz und Kreislauf geschätzt. In der Küche ist sie vor allem durch ihre frische grüne Soßen- und Salatrolle bekannt.

Pimpinelle ist insgesamt mild, lebt aber stark von Frische und Erntezeit. Gerade junge Blätter bringen den schönsten Geschmack und die angenehmste Wirkung.

  • am besten vor der Blüte ernten
  • frisch verwenden oder schonend trocknen
  • später im Jahr werden die Blätter herber

Hinweis:
Traditionelle Anwendungen beruhen auf Erfahrung und ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

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Hinweis:
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