PFLANZENPORTRÄTS
Kräuterlexikon
Alle Heilkräuter im Überblick – wähle eine Kategorie und finde gezielt das passende Kraut.
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Arnika (Arnica montana)
Wilde Arnika ist geschützt. Fertigpräparate werden traditionell äußerlich bei Prellungen, Verstauchungen und örtlichen Muskelschmerzen angewendet.
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Baldrian (Valeriana officinalis)
Für Baldriantee nimmst du die Wurzel. Er kommt bei leichter Unruhe und Einschlafproblemen infrage; eine sofortige Wirkung solltest du nicht erwarten.
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Birke (Betula)
Sobald die Birke im Frühjahr austreibt, kannst du die jungen Blätter ernten. Als Durchspülungstee brauchst du dazu besonders viel Wasser über den Tag.
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Blutampfer (Rumex sanguineus)
Mit seinen roten Blattadern fällt Blutampfer sofort auf. Junge Blätter schmecken säuerlich im Salat. Bei Nierenproblemen wegen der Oxalsäure meiden.
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Borretsch (Borago officinalis)
Blaue Borretschblüten bringen Farbe in den Salat. Die Pflanze kann Pyrrolizidinalkaloide enthalten; als Heiltee eignet sie sich nicht.
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Breitwegerich (Plantago major)
Oft wächst Breitwegerich direkt am Weg. Seine Blätter galten als Hausmittel, doch auf offene Wunden gehören keine Blätter vom Wegesrand.
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Brennnessel (Urtica dioica)
Viele reißen Brennnesseln als Unkraut aus. Die jungen Blätter lassen sich kochen. Als Arzneitee dienen sie traditionell zur Durchspülung der Harnwege.
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Brombeere (Rubus fruticosus)
Die Brombeere gibt zweimal: süße Früchte im Sommer und Blätter für den Tee. Ein starker Aufguss davon eignet sich auch zum Gurgeln bei Halsentzündung.
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Dalmatiner Glockenblume (Campanula portenschlagiana)
Die Dalmatiner Glockenblume bildet violette Polster im Steingarten. Eine Wirkung ihrer Blätter bei Hautreizungen ist nicht belegt.
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Dost (Origanum vulgare)
Zerreib ein Blatt Dost, und schon duftet es. Er würzt mediterrane Gerichte und ist als Tee bekannt. Eine Heilwirkung bei Erkältung ist nicht belegt.
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Echinacea (Echinacea purpurea)
Bei Erkältungen wurden Präparate aus frischem Kraut von Echinacea purpurea untersucht. Tee aus getrocknetem Kraut ist damit nicht gleichzusetzen.
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Efeu (Hedera helix)
Bei verschleimtem Husten werden geprüfte Efeupräparate verwendet. Frische Blätter sind giftig und gehören nicht in den Tee.
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Ehrenpreis (Veronica officinalis)
Früher wurde Ehrenpreis gegen viele Beschwerden genutzt. Die Wirksamkeit bei Husten oder Hautproblemen konnte bislang nicht belegt werden.
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Eiche (Quercus robur)
Die Rinde der Eiche enthält Gerbstoffe. Die EMA nennt einen Absud bei leichten Entzündungen im Mund und eine kurze Anwendung bei leichtem Durchfall.
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Fenchel (Foeniculum vulgare)
Als Tee werden Fenchelfrüchte traditionell bei Blähungen und leichten Bauchkrämpfen verwendet. Für Kinder gelten besondere Dosierungsregeln.
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Frauenmantel (Alchemilla vulgaris s. l.)
Morgens sammeln sich Wassertropfen in den gefalteten Blättern vom Frauenmantel. Das Kraut wird traditionell als Tee bei leichtem Durchfall verwendet.
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Gänseblümchen (Bellis perennis)
Fast überall wachsen Gänseblümchen. Ihre Blüten passen in Salate; eine Wirkung bei Husten oder Hautproblemen ist nicht belegt.
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Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis)
Aus den Samen wird Nachtkerzenöl gepresst. Bestimmte Präparate daraus werden traditionell bei Juckreiz durch trockene Haut verwendet.
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Ginkgo (Ginkgo biloba)
An den fächerförmigen Blättern erkennst du den Ginkgo. Die EMA bewertet bestimmte Arzneimittel daraus; selbst aufgebrühter Tee zählt nicht dazu.
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Ginseng (Panax ginseng)
Bei Müdigkeit und Schwäche wird Ginsengwurzel traditionell verwendet. Halten die Beschwerden nach zwei Wochen noch an, lass die Ursache abklären.
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Goldrute (Solidago)
Im Spätsommer blüht Goldrute gelb, oft eine Art aus Nordamerika. Die EMA beschreibt nur Kraut der Echten Goldrute bei leichten Harnwegsbeschwerden.
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Gundermann (Glechoma hederacea)
Sparsam dosiert passt Gundermann mit seinem kräftigen Geschmack in Kräuterquark. Eine Wirkung bei Husten oder Hautproblemen ist nicht belegt.
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Haselnuss (Corylus avellana)
Die Haselnuss blüht früh und liefert essbare Nüsse. Haselblätter wurden als Hausmittel genutzt; bei Venenbeschwerden ist ihre Wirkung nicht belegt.
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Herbstastern (Symphyotrichum)
Pinkviolette Herbstastern blühen im September, wenn im Beet schon vieles verblüht ist. Ältere Horste teilst du alle drei bis fünf Jahre im Frühjahr.
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Herzgespann (Leonurus cardiaca)
Bei nervöser Anspannung wird Herzgespann traditionell verwendet. Herzklopfen gehört zuerst ärztlich abgeklärt. In der Schwangerschaft nicht anwenden.
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Himbeere (Rubus idaeus)
Die Blätter der Himbeere werden traditionell als Tee verwendet. Für eine Anwendung in der Schwangerschaft fehlen ausreichende Daten.
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Holunder (Sambucus nigra)
Schwarzer Holunder trägt dunkle Beeren. Iss sie nur gründlich erhitzt. Die Blüten werden traditionell bei beginnender Erkältung verwendet.
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Hopfen (Humulus lupulus)
An rauen Ranken trägt weiblicher Hopfen im Spätsommer Zapfen. Getrocknet werden sie traditionell bei leichter Unruhe und zum Einschlafen verwendet.
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Hornveilchen (Viola cornuta)
Im Garten blühen Hornveilchen lange und bunt. Unbehandelte Blüten können Speisen schmücken; als Heiltee sind sie nicht belegt.
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Ilex (Ilex aquifolium)
Schon ein paar Beeren lösen bei Kindern Erbrechen aus. Ilex gehört deshalb in den Garten, nie in eine Tasse. Für Vögel ist er im Winter aber wertvoll.
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Ingwer (Zingiber officinale)
Frischer Ingwer schmeckt scharf und passt in heiße Getränke. Gegen Reiseübelkeit ist Pulver aus getrocknetem Ingwerwurzelstock untersucht.
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Japanischer Staudenknöterich (Reynoutria japonica)
Über Wurzelstücke breitet sich Japanischer Staudenknöterich aus. Ein selbst angesetzter Wurzeltee ist gesundheitlich nicht ausreichend bewertet.
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Kamille (Matricaria chamomilla)
Als Tee bei leichten Bauchbeschwerden werden Kamillenblüten traditionell verwendet. Gieß sie sprudelnd kochend auf. Nicht bei Korbblütlerallergie.
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Kapstachelbeere (Physalis peruviana)
Im Garten reift die Kapstachelbeere in einer papierigen Hülle. Nur vollreife goldgelbe Beeren sind essbar; Blätter und unreife Früchte bleiben stehen.
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Knoblauchrauke (Alliaria petiolata)
Zerreib ein Blatt Knoblauchrauke und du riechst sofort, woher der Name kommt. Die jungen Blätter kommen roh in Quark, in Salate oder in Kräuterbutter.
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Kratzdistel (Cirsium)
Am Wegrand fällt die Kratzdistel mit ihren stacheligen Blättern auf. Welche Art es ist, zeigen vor allem Stängel und Blattunterseite.
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Kurkuma (Curcuma longa)
Curry und Goldene Milch färbt Kurkuma gelb. Die EMA bewertet bestimmte Zubereitungen bei leichten Verdauungsbeschwerden. Bei Gallenleiden Vorsicht.
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Lavendel (Lavandula angustifolia)
Wenn Lavendel im Beet blüht, liegt sein Duft schon in der Luft. Die Blüten werden traditionell bei leichter seelischer Belastung als Tee verwendet.
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Löwenzahn (Taraxacum officinale)
Junge Löwenzahnblätter sind im Salat bitter. Wurzel mit Kraut wird traditionell bei leichten Verdauungsbeschwerden verwendet. Bei Gallenleiden nicht.
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Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
Im Frühjahr blüht Lungenkraut rosa und blau. Für selbst gesammelte Blätter als Hustentee gibt es wegen möglicher Risiken keine Empfehlung.
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Malve (Malva sylvestris)
Aus Blüten und Blättern der Malve wird ein milder Tee. Traditionell trinkt man ihn bei gereiztem Hals und damit verbundenem trockenem Husten.
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Mauerpfeffer (Sedum takesimense)
Der ostasiatische Mauerpfeffer wächst auch an trockenen Plätzen. Für eine Anwendung der Blätter auf gereizter Haut fehlen Belege.
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Meerrettich (Armoracia rusticana)
Frisch geriebener Meerrettich bringt Schärfe in Quark und Soßen. Arzneimittel bei Atemwegsbeschwerden sind etwas anderes als Meerrettich mit Honig.
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Mutterkraut (Tanacetum parthenium)
Zur Migränevorbeugung wurde Mutterkraut traditionell verwendet. Die EMA bewertet dafür pulverisiertes Kraut für Erwachsene, keinen Tee.
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Ockergelbe Fetthenne (Sedum ochroleucum)
Die ockergelbe Fetthenne liebt trockene Plätze. Ihr Pflanzensaft gehört nicht auf Wunden oder verbrannte Haut; dafür fehlen Sicherheitsdaten.
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Pestwurz (Petasites hybridus)
Früher nahm man Pestwurz bei Migräne. Ihre Pyrrolizidinalkaloide können die Leber schädigen. Auch PA-frei beworbene Produkte sind nicht risikofrei.
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Pfefferminze (Mentha x piperita)
Tee aus Pfefferminze wird traditionell bei Blähungen und leichten Verdauungsbeschwerden genutzt. Bei Sodbrennen kann er Beschwerden verstärken.
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Pimpinelle (Sanguisorba minor)
Ohne die Pimpinelle keine Frankfurter Grüne Soße. Ernte die Blätter vor der Blüte, danach werden sie herb und der feine nussige Ton verschwindet ganz.
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Rainfarn (Tanacetum vulgare)
Gelbe Knopfblüten ohne Zungenblüten und farnartige Blätter: So erkennst du Rainfarn. Die ganze Pflanze ist giftig und gehört nicht in Tee oder Essen.
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Ringelblume (Calendula officinalis)
Aus Ringelblumenblüten entstehen Salben für kleine Wunden. Ein Blütenaufguss eignet sich zum Spülen bei leichten Entzündungen im Mund oder Rachen.
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Rose (Rosa)
Von der Rose lässt sich mehr verwenden als nur der Duft. Aus den Blüten wird Rosenwasser für die Haut, aus den Hagebutten Tee und Mark für den Winter.
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Rosmarin (Rosmarinus officinalis)
Kartoffeln und Gemüse würzt man gern mit Rosmarin. Als Tee kommt er traditionell bei leichten Verdauungsbeschwerden infrage.
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Rotklee (Trifolium pratense)
Auf vielen Wiesen wächst Rotklee. Seine Isoflavone werden für Wechseljahrsbeschwerden erforscht, der Nutzen von Extrakten ist bislang unklar.
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Salbei (Salvia officinalis)
Zum Gurgeln bei Entzündungen in Mund und Rachen werden Salbeiblätter traditionell verwendet. Für Trinktee gelten andere Mengen.
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Schafgarbe (Achillea millefolium)
Auf vielen Wiesen wächst Schafgarbe. Das getrocknete Kraut wird traditionell bei leichten Blähungen und kleinen Regelkrämpfen verwendet.
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Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris)
Der Scharfe Hahnenfuß glänzt wie lackiert auf der Wiese. Frisch reizt sein Protoanemonin Haut und Schleimhäute bis zur Blasenbildung. Also Finger weg.
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Schlüsselblume (Primula veris)
Die Blüten der Schlüsselblume werden traditionell bei Erkältungshusten verwendet. Die EMA bewertet Blütenpräparate ab zwölf Jahren, nicht die Blätter.
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Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)
Lass das Schneeglöckchen im Beet stehen, alle Teile sind giftig. Sein Galanthamin steckt in geprüften Arzneimitteln, nie in einem selbstgemachten Tee.
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Senf (Sinapis/Brassica)
Soßen und Marinaden würzt man mit Senf. Senfwickel können die Haut schwer schädigen. Tabu bei Nierenerkrankungen, in Schwangerschaft und Stillzeit.
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Spitzwegerich (Plantago lanceolata)
Am Wegrand wächst Spitzwegerich. Ein Aufguss aus getrockneten Blättern wird bei Reizhusten verwendet. Frische Blätter gehören nicht auf offene Wunden.
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Süßdolde (Myrrhis odorata)
Mit ihrem Anisduft würzt die Süßdolde Süßspeisen. Bei wild gesammelten Doldenblütlern reichen Geruch und Stängelfarbe nie zur sicheren Bestimmung.
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Thymian (Thymus vulgaris)
Bei erkältungsbedingtem Husten mit Schleim wird Thymiankraut traditionell verwendet. Die Altersgrenze hängt vom gewählten Präparat ab.
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Waldgeißbart (Aruncus dioicus)
Im Juni trägt Waldgeißbart lange weiße Blütenrispen. Die Staude wird ein bis zwei Meter hoch und mag Halbschatten und frischen Boden.
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Waldmeister (Galium odoratum)
Lass Waldmeister vor der Bowle kurz anwelken, erst dann duftet er. Frisch riecht er nach nichts. Zu viel davon macht wegen des Cumarins Kopfschmerzen.
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Weide (Salix alba)
Die Silberweide wächst gern am Wasser. Weidenrinde in Arzneien stammt aus geprüften Arten. Selbst gesammelte Rinde lässt sich nicht sicher dosieren.
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Weinraute (Ruta graveolens)
Früher stand die Weinraute in jedem Klostergarten, heute verlangt sie Vorsicht. Nach Hautkontakt und Sonne drohen Blasen. In der Schwangerschaft tabu.
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Weißdorn (Crataegus)
Im Mai trägt Weißdorn weiße Blüten, im Herbst rote Früchte. Seine Blätter mit Blüten führt die EMA als traditionelles pflanzliches Arzneimittel.
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Yuccapalme (Yucca)
Stell die Yuccapalme hell und gieß selten. Trotz des Namens ist sie keine Palme, sondern ein Spargelgewächs. Für Katzen und Hunde nichts zum Knabbern.
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Zaunwinde (Calystegia)
Weiße Trichterblüten am Gartenzaun verraten die Zaunwinde. Ihre Triebe wachsen aus dem kriechenden Rhizom nach, sogar aus kleinen Stücken.
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Zitronenmelisse (Melissa officinalis)
Wenn du Zitronenmelisse frisch erntest, duftet sie am stärksten nach Zitrone. Sie passt in Tee und Sommergetränke. Vorgesehen ist sie ab zwölf Jahren.