Kurz und gut
Botanischer Name
Rumex sanguineus
Familie
Knöterichgewächse
Profil
säuerliches Küchenkraut mit auffällig roten Blattadern
Besonders bekannt für: rote Blattadern, frischer säuerlicher Geschmack, Frühjahrskraut
Für die Küche
Frisch im Salat: Einige junge Blutampferblätter fein schneiden und mit anderen Wildkräutern mischen.
Tipp: Besonders im Frühjahr sind die jungen Blätter zart und mild. Sie passen in kleinen Mengen zu Wildkräutersalaten oder Kräuterquark.
Blutampfer bringt für mich Lebendigkeit ins Beet. Seine auffälligen roten Blattadern machen ihn zu einer dekorativen Pflanze, und gleichzeitig liefert er junge Blätter für Salate und Kräuterquark.
Achtung:
Blutampfer enthält Oxalsäure. Größere Mengen können Vergiftungserscheinungen auslösen. Bei Nierenerkrankungen oder Neigung zu Harnsteinen iss ihn nicht.
Blutampfer ist eine mehrjährige Wildpflanze aus der Familie der Knöterichgewächse. Er wächst auf Wiesen, an Waldrändern und wird auch gern im Garten kultiviert.
Charakteristisch sind seine grünen Blätter mit den auffälligen dunkelroten Blattadern. Die Pflanze bildet im Sommer kleine, grünlich rote Blütenstände.
Seine jungen Blätter werden wegen ihres säuerlichen Geschmacks in kleinen Mengen in der Küche verwendet.
Zusammenfassung: Für eine medizinische Wirkung von Blutampfer gibt es in den verlinkten Quellen keinen Beleg.
Die jungen Blätter bringen eine säuerliche Note in Kräuterquark oder Salat.
Klassische Anwendungen
- einige junge Blätter im Salat
- fein geschnitten in Kräuterquark
- als säuerliche Note in einer Suppe
Verwendung in der Küche
- Nur eindeutig bestimmte junge Blätter verwenden
- Wegen der Oxalsäure kleine Mengen wählen
Medizinische Anwendung
Eine medizinische Anwendung oder eine Teekur ist für Blutampfer nicht belegt.
Dauer der Anwendung
Blutampfer gelegentlich als Küchenkraut verwenden, nicht als Kur. Eine medizinische Anwendungsdauer gibt es nicht.
Weitere Einsatzmöglichkeiten
- frische Blätter in Salaten
- Kräuterquark oder Pesto
- säuerliche Note in Suppen
Beim Blutampfer werden hauptsächlich die jungen Blätter verwendet.
Verwendete Pflanzenteile
- Blätter – frisch oder getrocknet
- junge Triebe – besonders zart im Frühjahr
Botanische und volkstümliche Namen
- Botanischer Name: Rumex sanguineus
- Familie: Knöterichgewächse
- Häufige Namen: Blutampfer, Hainampfer
Verwechslung möglich?
Blutampfer kann mit anderen Ampferarten verwechselt werden. Die typischen roten Blattadern helfen jedoch bei der sicheren Bestimmung.
Blutampfer enthält verschiedene Pflanzenstoffe, die ihn zu einem interessanten Wildkraut machen.
Wichtige Inhaltsstoffgruppen
- Gerbstoffe
- Flavonoide
- Oxalsäure
- Vitamin C
- Mineralstoffe wie Kalium und Eisen
Traditionelle Verwendung
Früher wurde Blutampfer auch für Frühjahrskuren genutzt. Eine reinigende oder stärkende Wirkung ist durch die verlinkten Quellen nicht belegt.
Blutampfer gilt in kleinen Mengen als gut verträglich. Dennoch sollten einige Hinweise beachtet werden.
- Wegen der Oxalsäure nicht in großen Mengen verzehren, größere Mengen können Vergiftungserscheinungen auslösen
- Oxalsäure behindert die Aufnahme von Eisen, Magnesium und Calcium aus der Nahrung
- Bei Nierenerkrankungen oder Neigung zu Harnsteinen ganz auf Blutampfer verzichten
- Kinder nur kleine Mengen essen lassen
Hinweis:
Traditionelle Anwendungen beruhen auf Erfahrung und ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.
Zu diesen Pflanzen findest du eigene Steckbriefe mit Merkmalen, Anwendung und Sicherheitshinweisen.
Brennnessel
Junge Blätter als Wildgemüse, als Tee traditionell zur Durchspülung verwendet
Löwenzahn
Wildkraut mit Bitterstoffen, traditionell bei leichten Verdauungsbeschwerden verwendet
Hinweis:
Inhalte dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine medizinische Beratung.
Blutampfer ist kein Arzneimittel, deshalb gibt es dazu keine Monografie. Für den Umgang mit der Oxalsäure und für die botanischen Angaben stützt sich diese Seite auf die folgenden Quellen.