Birke (Betula)

Sobald die Birke im Frühjahr austreibt, kannst du die jungen Blätter ernten. Als Durchspülungstee brauchst du dazu besonders viel Wasser über den Tag.
Weide (Salix alba)

Lange vor dem Aspirin half schon die Rinde der Weide gegen Schmerzen. Ihr Salicin wirkt ähnlich, taugt aber nur für Erwachsene ohne Salicylat-Problem.
Japanischer Staudenknöterich (Fallopia japonica)

Der Japanische Staudenknöterich gilt als invasive Art und darf nicht angepflanzt werden. Aus der Wurzel wird kurweise ein Tee mit Resveratrol gekocht.
Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis)

Die Gemeine Nachtkerze öffnet ihre gelben Blüten erst abends. Aus den Samen wird das Öl gepresst, das bei trockener und gereizter Haut verwendet wird.
Ilex (Ilex aquifolium)

Schon ein paar Beeren lösen bei Kindern Erbrechen aus. Ilex gehört deshalb in den Garten, nie in eine Tasse. Für Vögel ist er im Winter aber wertvoll.
Senf (Sinapis/Brassica)

Als Wickel wärmt Senf. Das Senfmehl gehört aber verdünnt und nur kurz auf die Haut, sonst drohen Verbrennungen. Bei kranken Nieren bleiben Wickel weg.
Pimpinelle (Sanguisorba minor)

Ohne die Pimpinelle keine Frankfurter Grüne Soße. Ernte die Blätter vor der Blüte, danach werden sie herb und der feine nussige Ton verschwindet ganz.
Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris)

Der Scharfe Hahnenfuß glänzt wie lackiert auf der Wiese. Frisch reizt sein Protoanemonin Haut und Schleimhäute bis zur Blasenbildung. Also Finger weg.
Lampionblume (Physalis alkekengi)

Die Lampionblume leuchtet im Herbst orangerot. Nur die vollreife Beere im Inneren ist essbar, Kraut, Blätter und unreife Früchte sind hingegen giftig.