Melisse (Melissa officinalis)

Die Melisse ist das Kraut zum Runterkommen. Als Tee beruhigt sie Nerven und Magen. Vorgesehen ab zwölf Jahren, nicht in Schwangerschaft und Stillzeit.
Ringelblume (Calendula officinalis)

Aus den Blüten der Ringelblume wird die bekannteste Wundsalbe der Hausapotheke. Als Tee helfen sie auch. Bei Korbblütler-Allergie bleibt sie im Regal.
Schafgarbe (Achillea millefolium)

Ein uraltes Frauenkraut für Unterleib und Verdauung ist die Schafgarbe. Die Blüten fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Nicht bei Korbblütlerallergie.
Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

Am Wegrand wächst Spitzwegerich und hilft doppelt: das zerdrückte Blatt auf den Insektenstich, der Tee bei Hustenreiz. Geeignet ist er ab drei Jahren.
Kamille (Matricaria chamomilla)

Deck die Kamille beim Übergießen ab, sonst verfliegen die ätherischen Öle. Das beruhigt Magen, Haut und Nerven. Bei Korbblütler-Allergie besser nicht.
Thymian (Thymus vulgaris)

Wenn der Husten festsitzt, löst Thymian den zähen Schleim. 5 bis 10 Minuten ziehen lassen, zwei bis drei Tassen am Tag. Flüssiges erst ab vier Jahren.
Salbei (Salvia officinalis)

Salbei gurgeln hilft bei Halsweh und bei Heiserkeit, trinken bei starkem Schwitzen. Für Kinder und Jugendliche unter achtzehn ist er nicht vorgesehen.
Die 12 wichtigsten Heilkräuter für deine Hausapotheke

Eine Hausapotheke braucht keine dreißig Kräuter. Welche davon hineingehören, wofür du sie brauchst und wie du sie richtig lagerst, liest du hier nach.
Pfefferminze (Mentha x piperita)

Als Tee entspannt Pfefferminze den Magen und kühlt von innen. Bei Sodbrennen und Reflux verstärkt das Menthol die Beschwerden, dann nimm eher Kamille.