Baldrian (Valeriana officinalis)

Baldrian wirkt über die Wurzel, nicht die Blüte. Ein Teelöffel davon, zehn Minuten ziehen lassen, abends getrunken. Nicht mit Alkohol zusammen nehmen.
Ingwer (Zingiber officinale)

Drei Scheiben Ingwer, heißes Wasser, zehn Minuten. Mehr braucht der Tee nicht, der bei Erkältung wärmt und traditionell gegen Übelkeit getrunken wird.
Malve (Malva sylvestris)

Heißes Wasser wäre bei der Malve falsch. Setz die Blüten über Nacht kalt an, dann legt sich der Aufguss bei Reizhusten schützend über die Schleimhaut.
Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)

Früher galt Lungenkraut als das klassische Hustenkraut, heute gibt es dafür deutlich wirksamere Pflanzen. Im Wald blüht es früh, erst rosa, dann blau.
Fenchel (Foeniculum vulgare)

Fenchelsamen vorher im Mörser anquetschen, dann lösen sich die ätherischen Öle. Als Tee entspannt Fenchel den Bauch bei Blähungen und bei Völlegefühl.
Brombeere (Rubus fruticosus)

Die Brombeere gibt zweimal: süße Früchte im Sommer und Blätter für den Tee. Ein starker Aufguss davon eignet sich auch zum Gurgeln bei Halsentzündung.
Ginseng (Panax ginseng)

Bei Erschöpfung wird Ginseng kurweise genommen, zwei Wochen am Stück reichen. Die Wurzel in dünne Scheibchen schneiden und zehn Minuten ziehen lassen.
Meerrettich (Armoracia rusticana)

Frisch geriebener Meerrettich treibt einem die Tränen in die Augen und macht die Nase frei. Mit Honig gemischt ist er ein altes Mittel für den Winter.
Brennnessel (Urtica dioica)

Viele reißen die Brennnessel als Unkraut aus. Dabei ist sie eines der mineralstoffreichsten Wildgemüse. Im Frühjahr wird damit eine Kur über 3 Wochen.