Knoblauchrauke (Alliaria petiolata)

Zerreib ein Blatt Knoblauchrauke und du riechst sofort, woher der Name kommt. Die jungen Blätter kommen roh in Quark, in Salate oder in Kräuterbutter.
Breitwegerich (Plantago major)

Breitwegerich wächst genau dort, wo Menschen laufen. Ein zerdrücktes Blatt auf dem Mückenstich nimmt den Juckreiz. Auch kleine Wunden verträgt er gut.
Hornveilchen (Viola Cornuta)

Über viele Monate blüht das Hornveilchen und macht dabei kaum Arbeit. Die Blüten sind essbar, als Tee wirken sie milde auf Haut und gereizte Atemwege.
Süßdolde (Myrrhis odorata)

Riech beim Sammeln immer ganz genau hin: Süßdolde duftet nach Anis, der giftige Schierling nicht. In der Küche bringt sie natürliche Süße in Desserts.
Borretsch (Borago officinalis)

Die blauen Sternblüten vom Borretsch sind essbar, die Blätter schmecken nach Gurke. Wegen der Pyrrolizidinalkaloide bleibt es bei sehr kleinen Mengen.
Ginkgo (Ginkgo biloba)

Als lebendes Fossil steht der Ginkgo heute für Durchblutung und Gedächtnis. Wenn du blutverdünnende Mittel nimmst, sprich es vorher mit deiner Ärztin.
Löwenzahn (Taraxacum officinale)

Die Bitterstoffe vom Löwenzahn wirken auf Leber, Galle und Verdauung. Als Teekur trinkst du ihn drei bis vier Wochen. Bei Gallensteinen bleibt er weg.
Arnika (Arnica montana)

Als Umschlag oder Salbe kommt Arnika direkt auf Prellungen und Zerrungen. Innerlich hat sie nichts zu suchen, ihr Helenalin ist zu stark für das Herz.
Gundermann (Glechoma hederacea)

Gundermann kriecht durch den halben Garten und riecht beim Zupfen würzig. Als Frühjahrstee mischt man ihn gerne mit Brennnessel und mit dem Löwenzahn.