Kurz und gut
Botanischer Name
Arnica montana
Familie
Korbblütler (Asteraceae)
Profil
entzündungshemmend, schmerzlindernd, abschwellend
Besonders bekannt für: Prellungen, Blutergüsse, Verstauchungen und Muskelbeschwerden
Schnellanwendung
Äußerlich: Ein geeignetes Arnika-Fertigpräparat nach Packungsangabe auf unverletzte Haut auftragen.
Wofür: Traditionell bei Prellungen, Verstauchungen und örtlichen Muskelschmerzen.
Arnika ist eine auffällige gelb blühende Bergpflanze, die seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde geschätzt wird. Vor allem bei Prellungen, Zerrungen oder Blutergüssen wird sie traditionell äußerlich angewendet.
Achtung:
Arnika nicht einnehmen und nicht auf offene Wunden auftragen. Verwende nur geeignete Präparate zur äußerlichen Anwendung. Bei einer Allergie gegen Korbblütler solltest du Arnika meiden.
Arnika ist eine mehrjährige Heilpflanze aus der Familie der Korbblütler. Sie wächst vor allem auf mageren Bergwiesen in Mittel- und Hochgebirgen.
Die Pflanze bildet eine bodennahe Blattrosette und trägt auf einem behaarten Stängel eine oder mehrere leuchtend gelbe Blüten, die an kleine Margeriten erinnern.
Arnika steht in vielen Regionen unter Naturschutz und darf daher nicht wild gesammelt werden. Für Heilzwecke werden meist kultivierte Pflanzen oder fertige Präparate verwendet.
Zusammenfassung: Arnika wird traditionell äußerlich bei Prellungen, Verstauchungen und Muskelbeschwerden angewendet.
Die EMA beschreibt eine traditionelle äußerliche Anwendung bestimmter Arnika-Extrakte bei Prellungen, Verstauchungen und örtlichen Muskelschmerzen. Daraus lässt sich keine Behandlung offener Verletzungen ableiten.
Klassische Anwendungen
- Prellungen
- Blutergüsse
- Verstauchungen
- Muskelkater
- Schwellungen
Anwendung eines Fertigpräparats
- Ein geeignetes Arnika-Präparat zur äußerlichen Anwendung wählen
- Dosierung und Häufigkeit der Packungsangabe entnehmen
- nur auf unverletzte Haut auftragen
Anwendungshäufigkeit
Die Häufigkeit richtet sich nach dem gewählten Präparat.
Dauer der Anwendung
Höchstens drei bis vier Tage. Wenn die Beschwerden dann nicht besser sind oder schlimmer werden, lass sie ärztlich abklären.
Weitere Einsatzmöglichkeiten
- Arnika-Salbe bei Prellungen und Muskelkater
- Arnika-Gel nach sportlicher Belastung
- Arnika-Tinktur zum Einreiben
Bei Arnika werden hauptsächlich die Blüten verwendet, da sie die wichtigsten Wirkstoffe enthalten.
Verwendete Pflanzenteile
- Blüten als Ausgangsstoff für äußerlich anzuwendende Präparate
Botanische und volkstümliche Namen
- Botanischer Name: Arnica montana
- Familie: Korbblütler
- Häufige Bezeichnung: Bergwohlverleih, Fallkraut, Bergarnik
Verwechslung möglich?
Arnika kann mit anderen gelb blühenden Korbblütlern verwechselt werden. Da sie in vielen Regionen geschützt ist, sollte sie nicht in der Natur gesammelt werden.
Die Heilkraft der Arnika beruht vor allem auf speziellen Pflanzenstoffen aus den Blüten.
Wichtige Inhaltsstoffgruppen
- Sesquiterpenlactone – besonders Helenalin
- Flavonoide
- Ätherische Öle
- Gerbstoffe
- Cumarine
Traditionelle Verwendung
In der traditionellen Pflanzenkunde gilt Arnika als klassisches Mittel bei Verletzungen. Sie wird vor allem äußerlich bei Prellungen, Verstauchungen und Muskelbeschwerden eingesetzt.
Arnika gilt bei äußerlicher Anwendung als bewährtes Hausmittel. Dennoch sollten einige Hinweise beachtet werden.
- Bei Allergie gegen Korbblütler nicht anwenden, dazu zählen auch Kamille, Beifuß und Ringelblume
- Nur äußerlich anwenden
- Nicht auf offene Wunden auftragen
- Nicht innerlich einnehmen
- Bei empfindlicher Haut vorsichtig testen
- Nicht bei Kindern unter zwölf Jahren anwenden
- Wenn die Beschwerden nach drei bis vier Tagen nicht besser werden, ärztlichen Rat einholen
Hinweis:
Traditionelle Anwendungen beruhen auf Erfahrung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.
Arnika-Tinktur für Umschläge und Einreibungen
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Hinweis:
Inhalte dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine medizinische Beratung.
Die EMA-Monografie behandelt bestimmte äußerlich angewendete Arnika-Extrakte. Wild wachsende Arnika steht in Deutschland laut Bundesartenschutzverordnung unter besonderem Schutz.