Blutampfer (Rumex sanguineus)

Mit seinen roten Blattadern zieht Blutampfer jeden Blick auf sich. Jung geerntet schmecken die Blätter frisch säuerlich im Salat. Bei Gicht nur wenig.
Zitronenmelisse (Melissa officinalis)

Wenn du Zitronenmelisse frisch erntest, duftet sie am stärksten nach Zitrone. Sie passt in Tee und Sommergetränke. Vorgesehen ist sie ab zwölf Jahren.
Pestwurz (Petasites hybridus)

Lange war die Pestwurz das Migränekraut schlechthin. Ihre Pyrrolizidinalkaloide schädigen aber die Leber, deshalb zählen nur PA-freie Fertigpräparate.
Echinacea (Sonnenhut)

Zum Start der Erkältung wird Echinacea genommen, nicht dauernd. Nach zehn Tagen ist Schluss. Bei Korbblütler-Allergie bleibt sie ganz im Regal stehen.
Dost (Origanum vulgare)

Dost ist der wilde Bruder vom Oregano. Er würzt mediterrane Gerichte genauso gut, wie er als Erkältungstee schmeckt, und die Bienen kommen gleich mit.
Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Wenn der Kreislauf träge ist, bringt Rosmarin ihn in Schwung und macht den Kopf klar. Bei Gallensteinen oder Leberleiden darfst du ihn nicht anwenden.
Mutterkraut (Tanacetum parthenium)

Vorbeugend gegen Migräne wird Mutterkraut genommen, nicht im akuten Anfall. Sparsam dosieren. Für Kinder und in der Schwangerschaft ist es gar nichts.
Rotklee (Trifolium pratense)

Ein bis zwei Tassen Rotklee-Tee am Tag werden in den Wechseljahren besonders geschätzt. Die Blütenköpfe dafür erst trocknen. Er steht auf jeder Wiese.
Himbeere (Rubus idaeus)

An der Himbeere sind die Blätter so wichtig wie die Früchte. Sie sind der Klassiker unter den Frauentees, in der Schwangerschaft rät die EMA davon ab.