Aktuell im Kräuterjahr: Sommer

60+ Heilpflanzen Steckbriefe · Anwendungen · Hausapotheke

Blutampfer (Rumex sanguineus)

Blutampfer im Beet mit hellgrünen Blättern und leuchtend roten Blattadern

Mit seinen roten Blattadern zieht Blutampfer jeden Blick auf sich. Jung geerntet schmecken die Blätter frisch säuerlich im Salat. Bei Gicht nur wenig.

Zitronenmelisse (Melissa officinalis)

Blühende Zitronenmelisse mit kleinen weißen Blüten in den Blattachseln

Wenn du Zitronenmelisse frisch erntest, duftet sie am stärksten nach Zitrone. Sie passt in Tee und Sommergetränke. Vorgesehen ist sie ab zwölf Jahren.

Pestwurz (Petasites hybridus)

Große Blätter der Pestwurz mit heller Mittelrippe und Fraßlöchern an einem Gitterzaun

Lange war die Pestwurz das Migränekraut schlechthin. Ihre Pyrrolizidinalkaloide schädigen aber die Leber, deshalb zählen nur PA-freie Fertigpräparate.

Echinacea (Sonnenhut)

Echinacea beim Aufblühen mit grünem, stacheligem Blütenkegel und noch aufrecht stehenden hellen Zungenblüten

Zum Start der Erkältung wird Echinacea genommen, nicht dauernd. Nach zehn Tagen ist Schluss. Bei Korbblütler-Allergie bleibt sie ganz im Regal stehen.

Dost (Origanum vulgare)

Blühender Dost mit rosa Blütenständen und einem Schmetterling daran

Dost ist der wilde Bruder vom Oregano. Er würzt mediterrane Gerichte genauso gut, wie er als Erkältungstee schmeckt, und die Bienen kommen gleich mit.

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Rosmarin von oben mit dichten Trieben und schmalen, nadelförmigen Blättern

Wenn der Kreislauf träge ist, bringt Rosmarin ihn in Schwung und macht den Kopf klar. Bei Gallensteinen oder Leberleiden darfst du ihn nicht anwenden.

Mutterkraut (Tanacetum parthenium)

Blätter vom Frauenmantel mit Wassertropfen darauf, dahinter gelbgrüne Blütenstände

Vorbeugend gegen Migräne wird Mutterkraut genommen, nicht im akuten Anfall. Sparsam dosieren. Für Kinder und in der Schwangerschaft ist es gar nichts.

Rotklee (Trifolium pratense)

Rotklee mit zwei rosa Blütenköpfen und dreiteiligen Blättern mit hellem Zeichen

Ein bis zwei Tassen Rotklee-Tee am Tag werden in den Wechseljahren besonders geschätzt. Die Blütenköpfe dafür erst trocknen. Er steht auf jeder Wiese.

Himbeere (Rubus idaeus)

Himbeere am Rankgitter mit roten reifen und noch hellen unreifen Früchten

An der Himbeere sind die Blätter so wichtig wie die Früchte. Sie sind der Klassiker unter den Frauentees, in der Schwangerschaft rät die EMA davon ab.

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