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Heilkräuter-Steckbriefe

Kurkuma (Curcuma longa)

Ohne etwas Fett oder schwarzen Pfeffer nimmt der Körper kaum Curcumin aus Kurkuma auf. Bei Gallensteinen bleibt die leuchtend gelbe Wurzel besser weg.

Inhalt

Artikelinhalt

Kurz und gut

Botanischer Name

Curcuma longa

Familie

Ingwergewächse

Profil

entzündungshemmend, antioxidativ, verdauungsfördernd


Besonders bekannt für: Goldene Milch, Gelenkwohl, intensive gelbe Farbe


Schnellanwendung
Goldene Milch: 1 TL Kurkumapulver · 250 ml Pflanzenmilch · eine Prise schwarzer Pfeffer · optional Honig oder Zimt · vorsichtig erwärmen, nicht kochen.
Tipp: Curcumin wird vom Körper besser aufgenommen, wenn Kurkuma zusammen mit etwas Fett oder schwarzem Pfeffer verwendet wird.


Kurkuma fasziniert mich besonders durch ihre leuchtend gelbe Farbe, denn sie verbindet intensive Würze mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Die Wurzel wird traditionell sowohl in der Küche als auch in der Naturheilkunde geschätzt.

Achtung:
Kurkuma regt den Gallenfluss an. Bei Gallensteinen, verschlossenem Gallengang, Gallenwegsentzündung oder einer Lebererkrankung solltest du es nicht anwenden.

Kurkuma ist eine tropische, mehrjährige Heil- und Gewürzpflanze aus der Familie der Ingwergewächse. Ursprünglich stammt sie aus Südasien, doch heute kultivieren viele Länder die Pflanze in warmen Regionen der Welt.

Vor allem das unterirdische Rhizom wird genutzt, weil es eine intensive orangegelbe Farbe besitzt. Nach dem Trocknen und Mahlen dient es als Gewürz und außerdem als wichtiger Bestandteil vieler Curry Mischungen.

In der Pflanzenkunde schätzen Menschen Kurkuma seit Jahrhunderten, besonders in der traditionellen indischen und chinesischen Medizin.

Zusammenfassung: Kurkuma wird traditionell zur Unterstützung von Verdauung, Stoffwechsel und Gelenken eingesetzt und ist zugleich ein vielseitiges Gewürz.


Die gelbe Wurzel enthält wertvolle Pflanzenstoffe, die traditionell mit entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften in Verbindung gebracht werden. Deshalb wird Kurkuma häufig zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens verwendet.

Klassische Anwendungen

  • Verdauungsbeschwerden
  • Völlegefühl
  • Unterstützung des Stoffwechsels
  • Gelenkbeschwerden
  • allgemeine Stärkung des Körpers

Goldene Milch

  • 1 TL Kurkumapulver
  • 250 ml Pflanzenmilch
  • eine Prise schwarzer Pfeffer
  • optional Honig oder Zimt

Langsam erwärmen und gut umrühren.

Anwendungshäufigkeit

1 Tasse täglich oder nach Bedarf.

Dauer der Anwendung

Als Gewürz in der Küche unbedenklich. Für höher dosierte Anwendungen und Nahrungsergänzungsmittel gilt: nicht dauerhaft ohne fachlichen Rat, und bei Gallenleiden gar nicht.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

  • Bestandteil von Curry Gewürzmischungen
  • Kurkuma Honig Paste bei Halskratzen
  • Kurkuma Tee mit Ingwer und Fenchel
  • Gesichtsmasken und natürliche Hautpflege

Bei Kurkuma wird hauptsächlich das unterirdische Rhizom genutzt, weil es die charakteristischen gelben Farbstoffe enthält.

Verwendete Pflanzenteile

  • Rhizom – frisch oder getrocknet als Gewürz
  • Kurkumapulver – gemahlenes Rhizom
  • Extrakte – konzentrierte Curcuminpräparate

Botanische und volkstümliche Namen

  • Botanischer Name: Curcuma longa
  • Familie: Ingwergewächse
  • Häufige Bezeichnungen: Kurkuma, Gelbwurz, Indischer Safran

Verwechslung möglich?

Eine Verwechslung kommt selten vor, da Kurkuma meist als Rhizom oder Pulver verkauft wird. Frische Rhizome ähneln allerdings äußerlich dem Ingwer.

Kurkuma enthält zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders bekannt sind die sogenannten Curcuminoide.

Kurkuma enthält zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders bekannt sind die sogenannten Curcuminoide.

Wichtige Inhaltsstoffgruppen

  • Curcuminoide – vor allem Curcumin
  • Ätherische Öle
  • Stärke
  • Proteine
  • Mineralstoffe wie Kalium und Eisen

Traditionelle Verwendung

In der traditionellen Pflanzenkunde nutzen Menschen Kurkuma seit Jahrhunderten zur Unterstützung von Verdauung, Stoffwechsel und allgemeinem Wohlbefinden. Gleichzeitig besitzt die gelbe Wurzel in der Küche vieler asiatischer Länder eine lange Tradition.

Kurkuma gilt in üblichen Mengen als gut verträglich. Dennoch sollten einige Hinweise beachtet werden.

  • Nicht anwenden bei Gallensteinen, verschlossenem Gallengang, Gallenwegsentzündung, Lebererkrankung oder anderen Gallenleiden, weil Kurkuma den Gallenfluss anregt
  • Für Kinder und Jugendliche unter achtzehn Jahren nicht empfohlen, dazu fehlen belastbare Daten
  • In Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen
  • Nahrungsergänzungsmittel nicht dauerhaft ohne Beratung einnehmen
  • Wenn die Beschwerden schlimmer werden, ärztlichen Rat einholen

Hinweis:
Traditionelle Anwendungen beruhen auf Erfahrung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.

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Hinweis:
Inhalte dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine medizinische Beratung.

Die Angaben zu Anwendung und Verträglichkeit stützen sich auf diese Quellen. Die Monografie der Europäischen Arzneimittel-Agentur nennt Gallenleiden ausdrücklich als Grund, Kurkuma nicht anzuwenden.

Weiterführend

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