Kurz und gut
Botanischer Name
Sedum takesimense
Familie
Dickblattgewächse (Crassulaceae)
Profil
Polsterpflanze für trockene Gartenplätze
Besonders bekannt für: gelbe Blüten, sukkulente Blätter und trockene Standorte
Im Garten
Ein sonniger, durchlässiger Platz passt zu dieser polsterbildenden Pflanze. Eine Anwendung auf der Haut ist für diese Art nicht belegt.
Der ostasiatische Mauerpfeffer bildet dichte Polster und kommt mit trockenen Plätzen gut zurecht. Seine fleischigen Blätter und gelben Blüten machen ihn im Steingarten gut erkennbar.
Hinweis:
Für Sedum takesimense ist keine medizinische Anwendung belegt. Lege die Pflanze nicht auf gereizte oder verletzte Haut.
Der ostasiatische Mauerpfeffer wird im Gartenhandel als Sedum takesimense bezeichnet. Die Pflanze bildet dichte Polster mit fleischigen Blättern und gelben sternförmigen Blüten. Kew führt diesen Namen als Synonym von Phedimus kamtschaticus.
Als Heimat nennt die Royal Horticultural Society Sibirien mit Kamtschatka, Nord- und Mittelchina sowie Japan. Im Spätsommer erscheinen die goldgelben Sternblüten in großer Zahl über den hellgrünen Blättern.
Zusammenfassung: Der ostasiatische Mauerpfeffer ist eine Gartenstaude. Für Tee, Salbe oder eine Anwendung auf der Haut gibt es keine Belege, deshalb steht hier keine Zubereitung. Du liest hier, wie du ihn pflanzt und pflegst.
Für eine Behandlung von Hautreizungen, Insektenstichen oder Schürfwunden gibt es keine belastbaren Untersuchungen an dieser Art. Auch Angaben zu Pflanzensaft und Salben stammen nicht aus einer geprüften medizinischen Anwendung.
Standort und Pflege
Im Handel heißt die Art auch Sedum kamtschaticum. Dafür nennt die Royal Horticultural Society volle Sonne und einen durchlässigen, mäßig nährstoffreichen Boden, kalkhaltig bis neutral. Die Polster werden etwa zehn Zentimeter hoch, vertragen Trockenheit und sind gut winterhart. Meide nasse Stellen, denn Wurzeln und Stängelgrund können faulen.
Schneiden und vermehren
- nach der Blüte in Form schneiden oder die Samenstände über den Winter stehen lassen
- im Frühjahr durch Teilung vermehren
- im Frühsommer Stecklinge von Trieben ohne Blüten schneiden
Beim ostasiatischen Mauerpfeffer wird kein Pflanzenteil verwendet. Für die Bestimmung zählen die fleischigen Blätter und die gelben, sternförmigen Blüten.
Verwendete Pflanzenteile
- keine
Botanische und volkstümliche Namen
- Botanischer Name: Sedum takesimense
- Familie: Dickblattgewächse (Crassulaceae)
- Wuchsform: mehrjährige sukkulente Staude
- Besonderheit: teppichbildend, sehr winterhart und trockenheitsverträglich
- Häufige Namen: Ostasiatischer Mauerpfeffer
Verwechslung möglich?
Viele Sedum-Arten sehen sich ähnlich, etwa der heimische Scharfe Mauerpfeffer mit kleinen, dicht stehenden Blättern und lebhaft gelben Blüten.
Zu Sedum takesimense liegen keine belastbaren Daten vor, aus denen sich eine hautberuhigende oder entzündungshemmende Wirkung ableiten ließe. Aussagen über verwandte Arten gelten nicht automatisch für diese Pflanze.
Wichtige Inhaltsstoffgruppen
- keine belastbaren Daten für diese Art
Verwende frische Pflanzenteile nicht als Auflage auf gereizter oder verletzter Haut. Bei Hautbeschwerden helfen eine passende Diagnose und eine dafür geeignete Behandlung. Die Pflanze ist hier als Gartenpflanze beschrieben.
Hinweis:
Traditionelle Anwendungen beruhen auf Erfahrung und ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.
Wildkräuter am Blatt erkennen
Zum Bestimmen am Blatt, etwa wenn du deinen Mauerpfeffer mit dem heimischen Scharfen Mauerpfeffer vergleichst.
Heimische Heilpflanzen
Zum Weiterlesen über heimische Pflanzen, die traditionell verwendet werden. Der ostasiatische Mauerpfeffer gehört nicht dazu.
Alte Heilpflanzen und ihre Kräfte
Zum Nachlesen, wie Pflanzen früher genutzt wurden und warum heute Vorsicht gilt.
Zu diesen Pflanzen findest du eigene Steckbriefe mit Merkmalen, Anwendung und Sicherheitshinweisen.
Ockergelbe Fetthenne
Ebenfalls ein Dickblattgewächs, mit anderem Wuchs und eigener Blütezeit.
Hinweis:
Inhalte dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine medizinische Beratung.
Kew ordnet den botanischen Namen Sedum takesimense als Synonym von Phedimus kamtschaticus ein. Die Royal Horticultural Society beschreibt Herkunft, Standort und Pflege dieser Art unter dem Namen Sedum kamtschaticum.