Kurz und gut
Botanischer Name
Sedum ochroleucum
Familie
Dickblattgewächse (Crassulaceae)
Profil
Sukkulente Polsterpflanze für trockene Standorte
Besonders bekannt für: fleischige Blätter, gelbliche Blüten und Trockenstandorte
Im Garten
Die ockergelbe Fetthenne wächst an sonnigen, trockenen Plätzen. Für eine Anwendung auf der Haut fehlen belastbare Belege.
Die ockergelbe Fetthenne wächst dort, wo viele andere Pflanzen mit Trockenheit kämpfen. Ihre fleischigen Blätter speichern Wasser, die gelblichen Blüten stehen über dichten Polstern.
Hinweis:
Für diese Fetthennenart ist keine Behandlung von Wunden, Verbrennungen oder Sonnenbrand belegt.
Die ockergelbe Fetthenne ist eine sukkulente Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse. Sie bildet Polster an sonnigen, trockenen Standorten. Kew führt Sedum ochroleucum unter dem heute akzeptierten Namen Petrosedum ochroleucum.
Ihre Heimat reicht laut Kew vom südlichen Mitteleuropa und Südeuropa bis in die westliche Türkei. In Deutschland kommt sie nur eingeführt vor. Die Royal Horticultural Society beschreibt sie als immergrüne, kriechende Staude mit aufsteigenden Trieben. Die Blätter sind schmal, spitz und grau- bis blaugrün, manchmal rötlich überlaufen. Im Frühsommer stehen dichte Büschel cremefarbener Blüten an den aufrechten Stängeln.
Zusammenfassung: Im Garten ist die ockergelbe Fetthenne eine Pflanze für sonnige und trockene Plätze. Für das Auftragen ihres Pflanzensafts auf Wunden, Insektenstiche, Sonnenbrand oder Verbrennungen gibt es keine belastbaren Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten. Deshalb ist eine solche Selbstbehandlung hier nicht beschrieben.
Standort und Pflege
Die Royal Horticultural Society nennt Sonne oder lichten Schatten und einen lockeren, steinigen, gut durchlässigen Boden. Die Pflanze verträgt Trockenheit und ist sehr winterhart. In nassem Boden können Wurzeln und Stängelgrund faulen, deshalb ist ein Steingarten, ein Hang oder ein Kübel mit grobem Substrat ein guter Platz.
Schneiden und vermehren
- Ein Rückschnitt ist nicht nötig.
- Vermehren lässt sie sich über Triebspitzen als Stecklinge.
Im Garten beobachten
Kümmern einzelne Polster, schau an den Wurzeln nach: Die RHS nennt Larven des Dickmaulrüsslers als möglichen Schädling.
Bei der ockergelben Fetthenne wird kein Pflanzenteil verwendet. Für die Bestimmung zählen die fleischigen Blätter und die gelblichen Blüten.
Verwendete Pflanzenteile
- keine
Botanische und volkstümliche Namen
- Botanischer Name: Sedum ochroleucum
- Familie: Dickblattgewächse (Crassulaceae)
- Häufige Namen: Fetthenne, Gelbe Fetthenne
Verwechslung möglich?
Ja, Fetthennenarten ähneln sich häufig. Viele Sedum-Arten haben ähnliche sukkulente Blätter und sternförmige Blüten. Achte auf die schmalen, spitzen, grau- bis blaugrünen Blätter und die cremefarbenen Blüten. Beim Kauf hilft der botanische Name auf dem Etikett.
Die botanische Beschreibung sagt nichts über eine hautberuhigende oder wundheilende Wirkung aus. Auch Erfahrungen mit anderen Sedum-Arten lassen sich nicht ohne Untersuchung auf Petrosedum ochroleucum übertragen.
Wichtige Inhaltsstoffgruppen
- keine belastbaren Daten für diese Art
Trage den Pflanzensaft nicht auf Wunden, verbrannte oder gereizte Haut auf. Besonders bei Verbrennungen ist eine geeignete Erstversorgung wichtig. Die Pflanze wird hier als Gartenpflanze beschrieben.
Hinweis:
Traditionelle Anwendungen beruhen auf Erfahrung und ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.
Fetthenne Blue Elf
Sechs niedrige Fetthennen der Sorte Blue Elf im Topf. Das ist eine andere Art als die ockergelbe Fetthenne.
Zu diesen Pflanzen findest du eigene Steckbriefe mit Merkmalen, Anwendung und Sicherheitshinweisen.
Hinweis:
Inhalte dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine medizinische Beratung.
Kew bestätigt den botanischen Namen Petrosedum ochroleucum, nennt Sedum ochroleucum als Synonym und beschreibt das Verbreitungsgebiet. Die Royal Horticultural Society beschreibt Aussehen, Standort und Pflege.