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Heilpflanzen A-Z
Das Kräuterlexikon führt Pflanzenporträts von A bis Z zusammen. Jeder Steckbrief beschreibt eine Art mit ihren Merkmalen und Verwendungen.
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Steckbrief
- Cornelia Backhaus
Zitronenmelisse (Melissa officinalis)
Wenn du Zitronenmelisse frisch erntest, duftet sie am stärksten nach Zitrone. Sie passt in Tee und Sommergetränke. Vorgesehen ist sie ab zwölf Jahren.
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- Cornelia Backhaus
Pestwurz (Petasites hybridus)
Früher nahm man Pestwurz bei Migräne. Ihre Pyrrolizidinalkaloide können die Leber schädigen. Auch PA-frei beworbene Produkte sind nicht risikofrei.
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- Cornelia Backhaus
Echinacea (Echinacea purpurea)
Bei Erkältungen wurden Präparate aus frischem Kraut von Echinacea purpurea untersucht. Tee aus getrocknetem Kraut ist damit nicht gleichzusetzen.
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- Cornelia Backhaus
Dost (Origanum vulgare)
Zerreib ein Blatt Dost, und schon duftet es. Er würzt mediterrane Gerichte und ist als Tee bekannt. Eine Heilwirkung bei Erkältung ist nicht belegt.
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- Cornelia Backhaus
Rosmarin (Rosmarinus officinalis)
Kartoffeln und Gemüse würzt man gern mit Rosmarin. Als Tee kommt er traditionell bei leichten Verdauungsbeschwerden infrage.
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- Cornelia Backhaus
Mutterkraut (Tanacetum parthenium)
Zur Migränevorbeugung wurde Mutterkraut traditionell verwendet. Die EMA bewertet dafür pulverisiertes Kraut für Erwachsene, keinen Tee.
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- Cornelia Backhaus
Rotklee (Trifolium pratense)
Auf vielen Wiesen wächst Rotklee. Seine Isoflavone werden für Wechseljahrsbeschwerden erforscht, der Nutzen von Extrakten ist bislang unklar.
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- Cornelia Backhaus
Himbeere (Rubus idaeus)
Die Blätter der Himbeere werden traditionell als Tee verwendet. Für eine Anwendung in der Schwangerschaft fehlen ausreichende Daten.
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- Cornelia Backhaus
Baldrian (Valeriana officinalis)
Für Baldriantee nimmst du die Wurzel. Er kommt bei leichter Unruhe und Einschlafproblemen infrage; eine sofortige Wirkung solltest du nicht erwarten.
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